Mann raubt Tankstellen in Nordkirchen, Senden und Ascheberg aus Drei Tatorte in zwei Stunden

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Nach dem Überfall auf die Aral-Tankstelle in Nordkirchen gibt es jetzt weitere Details zum weiterhin unbekannten Täter.
Nach dem Überfall auf die Aral-Tankstelle in Nordkirchen gibt es jetzt weitere Details zum weiterhin unbekannten Täter. © Archiv
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Ein Mann hat am Mittwochabend (7. Dezember) drei Tankstellen hintereinander überfallen. Mit vorgehaltener Waffe erbeutete er Geld und Zigaretten in Nordkirchen, Ascheberg und Senden. Die Polizei sucht nun mit einer recht detaillierten Beschreibung des Täters und seines Fluchtautos nach dem Mann.

Gegen 20.50 Uhr war der Mann zuerst in eine Tankstelle an der Lüdinghauser Straße in Nordkirchen gelaufen. Er bedrohte die Mitarbeiter mit einer Waffe. Keine Stunde später wiederholte er sein Vorgehen nach Angaben der Polizei an der Münsterstraße in Senden. Dort überfiel er gegen 21.30 Uhr eine Tankstelle.

Um 22 Uhr betrat der Mann mit der Waffe eine Tankstelle an der Steinfurter Straße in Ascheberg. Die Polizei geht aufgrund der geringen Zeitabstände zwischen den Überfällen und der Nähe der Tatorte zueinander davon aus, dass es sich in allen drei Fällen um den selben Täter handelt. Zudem stimmen die Täterbeschreibungen überein.

In allen drei Fällen erbeutete der bewaffnete Mann Geld und Zigaretten. Wie hoch der so entstandene Schaden ist, kann die Polizei noch nicht sagen.

Auffällige Schrift an der Jacke

Zeugen haben den Täter als männlich, 20 bis 35 Jahre alt beschrieben. Er trug eine dunkle Kapuzenjacke mit hellen Ärmeln oder einen hellen Pullover mit dunkler Weste und Kapuze. Auf dem linken Ärmel befand sich ein dunkler Schriftzug. Er trug eine dunkle Hose, helle Handschuhe und hatte einen Rucksack dabei. Maskiert war der Räuber mit einer Kapuze und einer weißen FFP2-Maske.

Auch das Fluchtfahrzeug konnten die Zeugen recht deutlich beschreiben. Nach Polizeiangaben floh der Mann mit einem dunklen Nissan Micra, dessen Kennzeichen UN-J zuvor gestohlen worden sein soll.

Hinweise auf den Täter erbittet die Polizei in Lüdinghausen unter Tel. 02591 7930.