Weiterhin läuft die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Bistum Münster.
Weiterhin läuft die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Bistum Münster. © dpa
Fälle aus Selm und Nordkirchen

Missbrauch im Bistum Münster: 2,5 Millionen seit 2010 an Betroffene gezahlt

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Bistum Münster läuft - auch gegen zwei verstorbene Pfarrer, die in Selm, Werne und Nordkirchen tätig waren, gibt es Vorwürfe. Bald könnte es Neuigkeiten geben.

Die Zahlen sind gewaltig – und verdeutlichen, wie groß die Betroffenheit im Bistum Münster ist: 2,5 Millionen Euro hat das Bistum seit 2010 nach eigenen Angaben an Menschen gezahlt, die durch Mitarbeiter der katholischen Kirche Opfer sexueller Gewalt geworden sind. 212 Anträge auf die sogenannten Anerkennungsleistungen seien bislang eingegangen – darunter auch welche, die in Zusammenhang mit Nordkirchen und Selm stehen. Schon seit mehreren Jahren ist bekannt, dass es Vorwürfe gegen zwei bereits verstorbene Pfarrer gibt, die in Kirchen in diesen beiden Orten gearbeitet haben: Alfred Albeck und Theo Wehren.

Studie soll noch dieses Jahr vorgestellt werden

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Marie Rademacher

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