Im Bistum Münster wollen sich jetzt Betroffene von sexuellem Missbrauch als Gruppe organisieren. © picture alliance/dpa
Missbrauchsskandal

Missbrauch in der katholischen Kirche: Betroffene schließen sich zusammen

Die Aufarbeitung von Sexualverbrechen durch Pfarrer im Bistum Münster dauert an. Jetzt rufen Betroffene dazu auf, sich als Gruppe unabhängig zu organisieren.

Auch im Bistum Münster sind in den vergangenen Jahren mehrere Fälle von sexuellem Missbrauch aufgedeckt worden. Unter anderem wird zwei bereits verstorbenen Pfarrern, die in Selm (Theo Wehren) und Nordkirchen (Alfred Albeck) tätig waren, vorgeworfen, sich während ihrer Tätigkeit an Kindern vergangen zu haben. Das Bistum bemüht sich um Aufarbeitung – mit unabhängiger Unterstützung. Eine Expertenkommission aus Geschichtswissenschaftlern der Uni Münster wälzt seit dem vergangenen Jahr Akten – und spricht mit Betroffenen.

Keine Abhängigkeit vom Bistum

Ein Treffen der Betroffenen geplant

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