Neue Protestaktion: Familien fordern Erklärung

Nach Erzieherinnen-Versetzung

Von einer „Mauer des Schweigens“ war die Rede, von „schweren menschlichen und pädagogischen Fehlern“ und einem „großen Vertrauensbruch“. Die Wortwahl der Eltern in ihrem Engagement gegen die Versetzung von Erzieherinnen wird schärfer. Am Mittwoch haben sie erneut protestiert.

NORDKIRCHEN

von Von Matthias Münch

, 11.04.2012, 12:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.

Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.

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Protest gegen Erzieherinnen-Versetzung

Der Protest gegen den Träger der drei katholischen Kindergärten in Nordkirchen, Capelle und Südkirchen, die Kirchengemeinde St. Mauritius, nimmt auch zahlenmäßig zu. Knapp 100 Eltern, Kinder und Verwandte versammelten sich am Mittwochvormittag vor dem Nordirchener Familienzentrum mit Transparenten und Plakaten.
11.04.2012
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Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
Vom Kindergarten St. Mauritius zog der Protestmarsch über die Bergstraße bis zum Nordkirchener Pfarrhaus.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Ihre Protestplakate ließen die Familien rings um das Nordkirchener Pfarrhaus zurück.© Foto: Matthias Münch
Ihre Protestplakate ließen die Familien am Nordkirchener Pfarrhaus zurück.© Foto: Matthias Münch
Die Eltern Jana Adebahr aus Nordkirchen und Tim Diern aus Capelle wollten Pfarrer Hans-Gerald Eschenlohr ihre Unterschriftenlisten gegen die Versetzung der Erzieherinnen übergeben. Aber es machte niemand auf.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Ihre Protestplakate ließen die Familien rings um das Nordkirchener Pfarrhaus zurück.© Foto Münch
An der St. Mauritius-Kirche vorbei zog der Protestmarsch bis zum Pfarrhaus.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
"Wir verstehen es nicht. Wie sollen wir es da unseren Kindern erklären", fragte Beate Miczek aus Capelle.© Foto Münch
Niemand aus der Leitung der Kirchengemeinde habe mit den Erzieherinnen vor deren Versetzung gesprochen. "Das geht so nicht", kritisierte Michael Rausch aus Nordkirchen.© Foto: Matthias Münch
"Die Versetzung der Erzieherinnen entbehrt jeder Grundlage. Ich erwarte Transparenz bei solchen Entscheidungen", forderte der Nordkirchener Andreas Krüger.© Foto: Matthias Münch
Von einer "Mauer des Schweigens" seitens der Kirchengemeinde sprach die Nordkirchenerin Elisabeth Rasche.© Foto: Matthias Münch
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Protest gegen Erzieherinnen-Versetzung

Der Protest gegen den Träger der drei katholischen Kindergärten in Nordkirchen, Capelle und Südkirchen, die Kirchengemeinde St. Mauritius, nimmt auch zahlenmäßig zu. Knapp 100 Eltern, Kinder und Verwandte versammelten sich am Mittwochvormittag vor dem Nordirchener Familienzentrum mit Transparenten und Plakaten.
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Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
Vom Kindergarten St. Mauritius zog der Protestmarsch über die Bergstraße bis zum Nordkirchener Pfarrhaus.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Ihre Protestplakate ließen die Familien rings um das Nordkirchener Pfarrhaus zurück.© Foto: Matthias Münch
Ihre Protestplakate ließen die Familien am Nordkirchener Pfarrhaus zurück.© Foto: Matthias Münch
Die Eltern Jana Adebahr aus Nordkirchen und Tim Diern aus Capelle wollten Pfarrer Hans-Gerald Eschenlohr ihre Unterschriftenlisten gegen die Versetzung der Erzieherinnen übergeben. Aber es machte niemand auf.© Foto: Matthias Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
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Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto: Matthias Münch
Ihre Protestplakate ließen die Familien rings um das Nordkirchener Pfarrhaus zurück.© Foto Münch
An der St. Mauritius-Kirche vorbei zog der Protestmarsch bis zum Pfarrhaus.© Foto Münch
Mit Plakaten und Transparenten drückten die Eltern ihre Solidarität mit den versetzten Erzieherinnen aus und machten ihrem Unmut über die Personalpolitik des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde Luft.© Foto Münch
"Wir verstehen es nicht. Wie sollen wir es da unseren Kindern erklären", fragte Beate Miczek aus Capelle.© Foto Münch
Niemand aus der Leitung der Kirchengemeinde habe mit den Erzieherinnen vor deren Versetzung gesprochen. "Das geht so nicht", kritisierte Michael Rausch aus Nordkirchen.© Foto: Matthias Münch
"Die Versetzung der Erzieherinnen entbehrt jeder Grundlage. Ich erwarte Transparenz bei solchen Entscheidungen", forderte der Nordkirchener Andreas Krüger.© Foto: Matthias Münch
Von einer "Mauer des Schweigens" seitens der Kirchengemeinde sprach die Nordkirchenerin Elisabeth Rasche.© Foto: Matthias Münch
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Sie wollten ihre Solidarität mit den betroffenen Kindergärtnerinnen ausdrücken. Und sie forderten der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde mit Pfarrer Hans-Gerald Eschenlohr und dem stellvertretenden Vorsitzenden Heinz Ernst an der Spitze zum Gespräch auf und verlangten eine Erklärung für die Personalentscheidungen.

Die Begründung, es sei im Kindergarten St. Mauritius personell nicht „rund gelaufen“, wollen die Familien nicht akzeptieren. Zwei Erzieherinnen waren zum 1. April von Nordkirchen nach Südkirchen bzw. Capelle versetzt worden. Umgekehrt musste je eine Fachkraft aus den Kitas St. Dionysius Capelle und St. Pankratius Südkirchen nach Nordkirchen wechseln. 

Die meisten der Versammlungsteilnehmer kamen am Mittwoch aus Capelle und Nordkirchen, einige auch aus Südkirchen. Vom Familienzentrum zogen sie schließlich über die Bergstraße, an der Mauritius-Kirche vorbei zum Pfarrhaus, um dort mit Pfarrer Eschenlohr zu sprechen und ihm Unterschriftenlisten zu übergeben. Als im Pfarrhaus niemand öffnete, befestigten sie einige ihrer Protestplakate am Zaum, an der Hauswand, an Bäumen und einem Fahnenmast.

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