Nordkirchen bekommt Geld für Stadtentwicklung

Regionale-2016-Projekt

315.000 Euro erhält die Gemeinde Nordkirchen aus dem Stadterneuerungsprogramm des Landes NRW. Bürgermeister Dietmar Bergmann weiß schon genau, für welche Projekte er die Fördergelder ausgeben möchte. Ein Großteil wird in das Haus Westermann investiert.

NORDKIRCHEN

, 20.09.2016 / Lesedauer: 2 min
Nordkirchen bekommt Geld für Stadtentwicklung

Das Haus Westermann im Ortskern von Nordkirchen von oben.

Das Land hilft der Gemeinde Nordkirchen, wichtige Projekte weiter anzuschieben: die Installierung des Tourismusbüros, der Poststation und der Mobilitätszentrale im neuen Gebäudekomplex am Haus Westermann sowie eine Machbarkeitsstudie für eine Folgenutzung der Mensa und des Hallenbades im Schlosspark.

Konkret bedeutet das: 315.000 Euro erhält die Gemeinde aus dem Stadterneuerungsprogramm des Landes NRW. Die Förderbescheide für das Regionale-2016-Projekt „Nordkirchen – Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde“ und für die Machbarkeitsstudie nehmen Bürgermeister Dietmar Bergmann und Bauamtsleiter Josef Klaas am Freitag, 23. September, in einem kleinen Festakt (16.45 bis 18 Uhr) im Kreishaus Coesfeld entgegen. NRW-Verkehrs-Minister Michael Groschek soll das laut Regionale-Agentur höchstpersönlich übernehmen.

"Ein starkes Signal"

„Wir freuen uns, diese Förderung zu bekommen“, sagte am Dienstag Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann auf Anfrage unserer Redaktion. „Das ist ein starkes Signal.“ Ein starkes Signal, weil damit ein wichtiger Bestandteil bürgernahen Handelns vorangetrieben werden könne: einen Teil des neu zu bauenden Gebäudeensembles am Haus Westermann ins Eigentum der Gemeinde zu holen und dort solche für die Bürger wichtigen Institutionen wie das Tourismusbüro, die Poststation und die Mobiltitätszentrale zu etablieren.

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Ein starkes Signal auch, um eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die Lösungen aufzeigt, wie Mensa und Hallenbad künftig weitergenutzt werden können. „Da beide Gebäude unter Denkmalschutz stehen, werden wir das Verfahren eng mit der Denkmalbehörde abstimmen“, sagt der Bürgermeister. Der Förderbescheid speziell für das Inklusionsprojekt für die Regionale 2016 sei aber auch ein starkes Signal auf dem Weg zum A-Stempel (offizielles Regionale-Projekt und Empfehlung zur weiteren Förderung). Zurzeit hat es den B-Stempel.

Die Fördersumme von 315.000 Euro wird laut Bergmann so aufgeteilt: 300.000 Euro gehen ins Inklusionsprojekt und 15.000 Euro fließen in die Finanzierung der Machbarkeitsstudie.

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