Nordkirchen erhält 182.000 Euro mehr vom Bund

Gemeinde-Haushalt

Die Gemeinde Nordkirchen darf sich über zusätzliche Gelder vom Bund freuen. Ab dem Jahr 2018 erhält sie 182.000 Euro mehr. Der Bund beteiligt sich an Kosten für die Unterkunft für Langzeitarbeitslose und hat auch Mehrkosten durch Flüchtlinge im Blick.

Nordkirchen

, 22.07.2016, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bund hatte in den Koalitionsvereinbarungen zugesagt, die Kommunen in Deutschland jährlich um fünf Milliarden Euro zu entlasten. Bund und Länder haben sich nun auf einen Verteilungsschlüssel geeinigt, wie SPD-Bundestagabgeordneter Michael Hampel in einer Presseerklärung mitteilt.

Die Kommunen im Kreis Coesfeld werden ab 2018 insgesamt mit rund 6,6 Millionen Euro entlastet. Die Gemeinde Nordkirchen erhält mehr finanzielle Mittel aus der kommunalen Umsatzsteuerbeteiligung. Der Kreis Coesfeld profitiert mit rund 2 Millionen Euro von einer erhöhten Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft für Langzeitarbeitslose. Auch vor 2018 werden die flüchtlingsbedingten Mehrkosten bei den Kosten der Unterkunft vom Bund übernommen. Das betont Michael Hampel.

Bund habe "gesamtstaatliche Aufgabe" erkannt

Wie viel Geld die Gemeinden erhalten, stehe aber noch nicht fest. Ulrich Hampel: „Wir dürfen unsere Städte und Gemeinden mit der Mehrbelastung durch den Flüchtlingszuzug nicht alleine lassen." Mit der Übernahme der Kosten der Unterkunft werde einmal mehr deutlich, dass der Bund die gesamtstaatliche Aufgabe der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen erkannt habe. 

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