Nordkirchen erhält 840.000 Euro für Schulen

Finanzspritze

Gute Nachrichten für die Schlossgemeinde Nordkirchen: Aus dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“ erhält sie rund 840.000 Euro. Geld, das die Gemeinde unter anderem für den Neubau einer Sporthalle an der Gesamtschule nutzen könnte. Über die genaue Verwendung der Gelder will die Verwaltung nun beraten.

NORDKIRCHEN

, 15.10.2016, 08:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Das ist Geld, das wir natürlich gut gebrauchen können,“ sagte Bürgermeister Dietmar Bergmann im gespräch mit unserer Redaktion. Man wolle nun überlegen, wie das Geld eingesetzt werden soll. Man müsse aber noch die genauen Förderrichtlinien abwarten. Bergmann: „Es ist aber wohl möglich, dass wir einen Teil des Geldes für den Neubau einer Sporthalle an der Gesamtschule nutzen können.“ Zudem könne das Geld sicherlich für technische Erneuerungen an den Grundschulen von Vorteil sein.

Bürgermeister Dietmar Bergmann traf sich am Rande einer Plenarsitzung im NRW-Landtag mit André Stinka, SPD-Generalsekretär und Mitglied des Landtags, um über das NRW-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ zu sprechen, welches die Schulen in den kommenden vier Jahren fit für die Zukunft machen soll. Insgesamt stehen zwei Milliarden Euro für die Renovierung von Schulgebäuden, Klassenzimmern und den digitalen Aufbruch Schule 4.0 bereit. Das Förderprogramm soll Anfang 2017 starten.

Förderung bietet viele Möglichkeiten

Für die Gemeinde Nordkirchen stellt das Land gemeinsam mit der NRW Bank 839.998 Euro in vier Jahren zins- und tilgungsfrei zur Verfügung. Bürgermeister Dietmar Bergmann: „André Stinka und ich sind uns einig, dass die Förderung hervorragende Möglichkeiten bietet, die Infrastruktur und damit die Zukunftsfähigkeit auch der Nordkirchener Schulen zu verbessern.“

Die Gemeinde muss in der Höhe von rund 840.000 Euro einen Investitionskredit aufnehmen. Die Rückzahlung einschließlich der Zinzen übernimmt die NRW-Bank.

Dietmar Bergmann: „Das Geld können wir sicherlich gut für unsere Schulen einsetzen.“ Man werde nun innerhalb der Verwaltung überlegen, in welche Projekte das Geld fließen solle. Das Geld kann ab dem 1. Januar 2017 abgerufen werden, sollte wenn möglich auch im nächsten Jahr verbraucht werden.

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