Nordkirchen öffnet an zwei Sonntagen die Geschäfte

Im März und April

In den nächsten Monaten öffnen die Läden in Nordkirchen zweimal auch an einem Sonntag. Ursprünglich sollte es auch zur Gewerbeschau am 2. April einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Das ist allerdings nicht mit dem NRW-Landesgesetz vereinbar. Woran liegt das?

NORDKIRCHEN

, 16.03.2017 / Lesedauer: 2 min

Zwei verkaufsoffene Sonntage stehen nach den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses und des Rats für den Ortsteil Nordkirchen fest: am kommenden Sonntag, 19. März, und am 30. April. Ursprünglich sah die Vorlage der Verwaltung drei Sonntage vor – zusätzlich auch am 2. April.

An diesem Tag sei ursprünglich ein verkaufsoffener Sonntag begleitend zu einer Gewerbeschau an der Aspastraße geplant gewesen, erklärte Bürgermeister Dietmar Bergmann (SPD) am Dienstag. Allerdings erfülle die Veranstaltung ein Kriterium nicht, das das Ladenöffnungsgesetz NRW vorschreibt: Die räumliche Nähe zwischen Veranstaltung (Gewerbeschau) und Geschäften (Schloßstraße, Bergstraße, Lüdinghauser Straße) sei nicht gegeben. Somit entfalle der 2. April aus der Liste.

Weitere verkaufsoffene Sonntage möglich

Das bedeute aber nicht, dass es 2017 in der Gemeinde Nordkirchen nur zwei verkaufsoffene Sonntage geben wird, wie Dietmar Bergmann auf Anfrage dieser Zeitung sagt. Es sei durchaus möglich und denkbar, dass in der zweiten Jahreshälfte noch verkaufsoffene Sonntage hinzukommen, so der Bürgermeister.

Die Rede ist hier von verkaufsoffenen Sonntagen während Veranstaltungen, wie dem Mai- und Herbstmarkt. Dabei muss die Veranstaltung im Mittelpunkt stehen. Wie berichtet, darf die Gemeinde Nordkirchen als bei Touristen beliebtes Ziel darüber hinaus bestimmten Geschäften den Verkauf an maximal 40 Sonn- und Feiertagen gestatten. Das gilt für Waren, die für den Ort kennzeichnend sind, Waren zum sofortigen Verzehr, frische Früchte, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen. Der Verkaufszeitraum beträgt acht Stunden.

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