Nordkirchen soll bis Ostern 2018 am Netz sein

Glasfaser-Ausbau

Wie läuft es eigentlich in Sachen Glasfaser im Nordkirchener Innenbereich? „Gut“, heißt es von der Gemeinde Nordkirchen. In der Tat tun sich in Nordkirchen an vielen Stellen Gräben auf. Was das genau bedeutet, und wie es in den beiden anderen Ortsteilen Capelle und Südkirchen aussieht, erklären wir hier.

NORDKIRCHEN

, 28.08.2017, 17:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nordkirchen soll bis Ostern 2018 am Netz sein

So, wie an vielen Stellen in Nordkirchen, laufen die Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes auch auf der Schloßstraße.

Wo sind die Bauarbeiten am weitesten fortgeschritten?

„Im Gewerbegebiet Aspastraße sind die Arbeiten fast abgeschlossen“, sagt Gemeindesprecherin Anne Büscher.

Ist dort auch der größte Druck, ein Gebiet mit schnellem Internet zu versorgen?

„Ja“, erklärt Wirtschaftsförderer Manuel Lachmann. „Die Unternehmen haben ein sehr großes Interesse daran, dass die Datenverbindungen schnell sind.“ Auch im Gewerbegebiet Lüdinghauser Straße seien die Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes sehr weit.

Was geschieht in den anderen Bereichen des Ortsteils Nordkirchen?

"Jetzt werden die Trupps nach und nach in die Wohngebiete gehen", berichtet Anne Büscher.

Wo genau werden die Arbeiter tätig?

„Sie sind in der Rosenstraße und im Dörferkamp sowie in der Schloßstraße“, listet Manuel Lachmann auf.

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Wie viele Bautrupps sind in Nordkirchen zurzeit unterwegs?

Im Auftrag des Unternehmens Unitymedia, das den Glasfaserausbau im Nordkirchener Innenbereich übernimmt, ist die H-J Tief- und Rohrleitungs- und Kabelbau GmbH aus Metelen im Einsatz, so der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Nordkirchen. „Es sind sechs Bautrupps in Nordkirchen mit einer Stärke von je vier bis fünf Leuten.“

Wie ist die Vorgehensweise der Trupps?

Manuel Lachmann: „Sie nehmen das Pflaster auf und graben pro Abschnitt auf einer Strecke von 50 bis 100 Metern die Erde auf, verlegen das Kabel und schütten dann den Bereich wieder zu.“

Wie viele Meter pro Tag schafft so ein Trupp?

„Pro Tag schafft ein Trupp rund 50 Meter, inklusive aufgraben, Kabel verlegen und zuschütten.“

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Ist gewährleistet, dass die Arbeiten reibungslos vonstatten gehen?

„Die Bauaufsicht hat das Ingenieurbüro Kettler und Blankennagel GmbH in Münster“, führt Manuel Lachmann aus. Die Mitarbeiter seien regelmäßig vor Ort, und zwar, bevor ein Abschnitt aufgegraben wird. „Sie prüfen, welches Pflaster verlegt ist und wie der Bereich am besten wieder verschlossen werden kann.“ Auch Vertreter der Gemeinde seien regelmäßig vor Ort. Die Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro klappe sehr gut.

Ist abzusehen, wann die Glasfaser-Ausbauarbeiten im Innenbereich abgeschlossen sein werden?

Manuel Lachmann dazu: „Bis Ostern 2018 sollen die Arbeiten in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle abgeschlossen sein. Die Baufirma legt für jeden Haushalt ein Leerrohr, egal, ob er einen Vertrag mit Unitymedia abgeschlossen hat oder nicht. Sodass zumindest die Voraussetzungen für den Anschluss gegeben sind. Auch diese Arbeiten liegen voll im Zeitplan.“

Das bedeutet aber auch, dass es bald in Südkirchen und Capelle mit Bauarbeiten losgehen muss...

„Die Ausschreibungen sind raus, die Aufträge werden jetzt vergeben. Mitte September rücken die ersten Bagger in Südkirchen und Capelle an“, erklärt Lachmann.

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