Nordkirchener Straßen: Wer sind die Namensgeber?

Quiz

Graf Esterhazy, Herzog von Arenberg, Johann Morrien - das sind nur ein paar Persönlichkeiten, nach denen Straßen in Nordkirchen benannt worden sind. Doch was haben diese Menschen geleistet? Wofür sind sie bekannt? Darüber informieren von nun an Schilder. In unserem Quiz können Sie testen, wie gut Sie sich auskennen.

NORDKIRCHEN

, 26.07.2017, 18:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nordkirchener Straßen: Wer sind die Namensgeber?

Arenberg, vom Stein, Esterhazy - nach ihnen sind in Nordkirchen Straßen benannt. Aber wer waren diese Persönlichkeiten?

Morrien, Plettenberg und Esterhazy – diese und weitere Namen sind in der Schlossgemeinde Nordkirchen allgegenwärtig. Nach ihnen sind Straßen in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle benannt. Doch welche Personen und Familien stecken hinter den bekannten Namen? 

Mit sechs neuen sogenannten „Legendenschildern“ wollen Heimatverein und Gemeinde auf das Leben und Wirken der Persönlichkeiten hinweisen.

Die Schilder sind Zusätze zu Straßenschildern in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle. Vier neue davon haben Heimatverein und Gemeinde am Mittwoch aufgestellt. Die sogenannten „Schlossherrenstraßen“ waren an der Reihe: der Morrienweg, der Plettenbergweg, der Esterhazyweg und der Arenbergweg in Nordkirchen.

Auf Anfrage dieser Redaktion erklärt Gemeindesprecherin Anne Büscher, dass zuletzt bereits Schilder in Capelle (Steinstraße) und Südkirchen (Droste-Hülshoff-Straße) montiert wurden. Jeweils zwei Schilder pro Straße werden an die bisherigen Straßenschilder angeschraubt. Darauf stehen unter anderem Geburts- und Todesdaten einzelner Personen sowie besondere Errungenschaften der historischen Persönlichkeiten bezogen auf die Schlossgemeinde Nordkirchen.

Recherche ist kein Problem

Neue Ideen für Schilder entstehen auf Zuruf: Die Gemeinde gibt dem Heimatverein ein Signal und anschließend überlegen die Vereinsmitglieder, welche Straßen sich anbieten, erklärt Hubert Kersting, Vorsitzender des Heimatvereins im Gespräch mit unserer Redaktion. Dieses Mal war die „Schlossherrenriege“ an der Reihe.

Noch auf der Liste des Heimatvereins steht zum Beispiel Elisabeth Ernst. Die Informationen zu recherchieren sei kein großes Problem, so Kersting. Schwieriger sei eher, die Erklärtexte so kurz zu halten, dass sie auf die Schilder passen.

Die Legendenschilder sind keine neue Idee des Heimatvereins. Sie entstammen einer Abmachung zwischen dem Verein und dem ehemaligen Nordkirchener Bürgermeisters Friedhard Drebing, wie Anne Büscher erklärt.

Zwei Schilder pro Jahr

Der Heimatverein sorgt für die Texte, die Gemeinde besorgt die Schilder und hängt sie auf. Zwei Schilder sollten pro Jahr aufgehängt werden. In den vergangenen beiden Jahren wurden keine aufgehängt, deshalb sind es in diesem Jahr gleich sechs, so Anne Büscher weiter.

Die Kosten für die Schilder übernimmt die Gemeinde. Ein Schild kostet rund 100 Euro, sagt die Gemeindesprecherin.

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