Pläne für Grundstücke in Südkirchen beschlossen

Neubauprojekt

In Südkirchen sollen neue Baugrundstücke erschlossen werden. Einstimmig hat der Rat für ein Gebiet an der Eichendorffstraße einen Bebauungsplan beschlossen. Ein Problem für das Neubaugebiet: Wie soll man die hinteren Grundstücke mit dem Straßennetz verbinden?

SÜDKIRCHEN

, 10.07.2016 / Lesedauer: 2 min

Hinterlandbebauung ist ein Stichwort, über das in Südkirchen in den nächsten Jahren noch häufiger gesprochen wird. Jetzt war sie auch Thema bei einer Ratssitzung. Genauer: Es ging um Pläne westlich der Eichendorffstraße.

Viele der für Nordkirchen, Südkirchen und Capelle typischen älteren Einfamilienhäuser stehen auf großen Grundstücken. Die Gärten reichen oft tief ins Hinterland. Die Bewohner werden älter, die Gartenpflege wird schwer. Was man tun kann, darum geht es im Regionale-Projekt „Wohnzukunft Südkirchen“.

Große Grundstücke teilen

Man kann die Grundstücke teilen und im hinteren Teil bebauen. Das spart Fläche für Bauland in Randlagen und verdichtet die Ortskerne – oft ein Wunsch von Stadtplanern und kommunalen Verwaltungen. Eine Frage dabei: Wie soll man die hinteren Grundstücke ans Straßennetz anbinden?

Politik und Verwaltung wollen das Problem nun an der Eichendorffstraße lösen. Im Rat beschlossen die Politiker einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Eichendorff-West“. Auch im Bauausschuss war er zuvor einstimmig angenommen worden.

Interesse der Anwohner

Hintergründe erläuterte dem Ausschuss Bauamtsleiter Josef Klaas: „Wir haben hier ein Anwohnerinteresse an Veränderung und daraufhin mit weiteren Anwohnern gesprochen“, berichtete er. Laut Ausschussvorlage waren das die Eigentümer der Grundstücke Unterstraße 38 bis 42 und Eichendorffstraße 1a bis 13.

Grafiken: Nicole Zielonka

Zwei vom Planungsbüro Basta erstellte Varianten (s. Grafik oben) seien mit verschiedenen Erschließungsstraßen nach Gesprächen mit Anwohnern „im Prinzip verworfen“, so Klaas. Sie sahen jeweils eine ganze neu angelegte Straße vor. „Nun untersuchen wir Variante 3“, so Klaas – mit kleinen Stichstraßen (in der Grafik in leuchtend gelb dargestellt). Diese Planung soll vertieft werden.

 

Lesen Sie jetzt