Rat beschließt Planänderungen für Hotelbau

Großprojekt in Nordkirchen

Mehr politische Unterstützung für das geplante Hotel neben der Gesamtschule in Nordkirchen geht kaum: Einstimmig hat der Rat der Gemeinde Ende vergangener Woche die planerischen Voraussetzungen für das Millionenprojekt geschaffen. Die Politiker waren parteiübergreifend begeistert von dem Projekt.

NORDKIRCHEN

, 11.11.2016 / Lesedauer: 2 min
Rat beschließt Planänderungen für Hotelbau

Hier soll das Hotel in Nordkirchen entstehen.

Der Flächennutzungsplan hatte für das betroffene Gelände zwar ein Hotel vorgesehen, aber die ausgewiesene Fläche wäre zu klein für das geplante Projekt. Dieser Planänderung zugunsten des Groß-Projekts hat der Rat nun einstimmig zugestimmt.

Damit nicht genug: SPD-Fraktionsvorsitzender Heiko Theis findet das Projekt „einfach toll“. Sein öffentlicher Dank galt Bürgermeister Dietmar Bergmann, der mit dem Unternehmen RIMC einen Pächter und Betreiber gefunden habe. Andere Kommunen hätten sich vergeblich auf die Suche nach einem Pächter gemacht. 

Noch einige Unklarheiten

Aber nicht nur die SPD zeigte sich im Rat von den RIMC-Plänen angetan. Nicht eine Fraktion fand „ein Haar“ in der Suppe – obwohl noch längst nicht alle Details feststehen. Bauamtsleiter Josef Klaas hatte vor der Abstimmung darauf hingewiesen, dass der Investor noch nicht feststehe. Ebenso sei aktuell noch unklar, ob eine Reithalle gebaut wird oder nicht. Auch die Frage, ob es Wohnungen für FHF-Studenten geben soll, ist nicht geklärt. „Die Gemeinde hat es dem Land angeboten.“ 

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Bürgermeister Dietmar Bergmann ist von RIMC ebenfalls angetan. „Er will für Nordkirchen etwas entwickeln.“ Aus seiner Sicht ist der Ratsbeschluss ein „starkes Signal“ an den Betreiber. Der Bürgermeister kündigte in der Sitzung an, ihn persönlich über die Abstimmung zu informieren.

Auch einstimmige Zustimmung zu Dorfgemeinschaftshaus

Bei so viel Harmonie stellten die Kommunalpolitiker ebenfalls einstimmig die Weichen für das Dorfgemeinschaftshaus. „Das Projekt deckt alle Bedarfe in Capelle ab“, sagte Heiko Theis. „Der Bedarf für Capelle ist auf jeden Fall gegeben“, betonte Leo Geiser für die CDU. Einig waren sich die Politiker über die Parteigrenzen hinweg, dass das Projekt nur unter einer Voraussetzung realisiert wird: Das Land muss den Bau der rund 1,4 Millionen teuren Halle fördern – im Gespräch sind 65 Prozent. Der Bürgermeister soll es richten.

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