Sanierung an den Schulen geht weiter

Konjunkturpaket II

NORDKIRCHEN Milliardenschwer war das Konjunkturpaket II, das vom Bund geschnürt wurde. In Nordkirchen standen ca. 1,35 Millionen Euro für Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und die Infrastruktur allgemein zur Verfügung. Ein Teil der Maßnahmen ist bereits abgeschlossen, ein Teil noch in Arbeit.

von Von Malte Woersmann

, 18.03.2010, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Dach der Grundschule Capelle wurde mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II saniert. Nun sollen noch weitere Teiles des Daches fertiggestellt werden

Das Dach der Grundschule Capelle wurde mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II saniert. Nun sollen noch weitere Teiles des Daches fertiggestellt werden

Bei der Aufstellung des Konzeptes, wie die Mittel in der Gemeinde verwendet werden sollen, wurden im vergangenen Jahr auch insgesamt 310 000 Euro u.a. für den Ausbau des Parkplatzes am Wehrturm und Investition in die ländliche Infrastruktur bereit gestellt. Doch dies war nach den Richtlinien des Konjunkturpaketes nicht statthaft. Diese 310 000 Euro können nun also an anderer Stelle verbaut werden.Sanitäranlagen und Dach werden saniert

Die Verwaltung hatte daher dem Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag vorgeschlagen, die restlichen Mittel in die Sanierung der sanitären Anlagen der Grundschule in Nordkirchen und der Fortsetzung der Dachsanierung der Grundschulen in Nordkirchen und Capelle zu stecken. 40 000 Euro sollen zudem der Aufrüstung der PC-Ausstattung in den Schulen zu Gute kommen. Eigentlich ein guter Weg, doch kam von einigen Ratsherren die Frage auf, ob die frei gewordenen Mittel nicht für die maroden Wirtschaftswege der Gemeinde besser genutzt werden können. Hier bestünde ein Sanierungsdefizit von über 1,5 Millionen Euro.

"Und das war vor dem harten Winter", wie Josef Klass erläuterte. "Wir sollten keine zwei Baustellen aufmachen", hielt dem Heinz-Jürgen Lunemann entgegen. Erst solle die Dachsanierung an den Schulen zu Ende gebracht werden. Mit den 300 000 Euro ließen sich darüber hinaus nicht die Wirtschaftswege komplett sanieren. Bürgermeister Dietmar Bergmann schlug daher vor, im Rahmen der kommenden Haushaltsberatung das Thema Wirtschaftswege aufzugreifen. So stimmte der Ausschuss für das Konzept der Verwaltung, weiter in die Sanierung der Schulen zu investieren.

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen
Olfener Kinderärztin zu Impfungen ab 12 Jahren: „Finde es sehr befremdlich“