Schwer verletzter Zeitungsbote nicht mehr im Koma

Vorfall in Südkirchen

Der Zeitungsbote, der auf der Unterstraße in Südkirchen in der Nacht zum 15. Mai schwer verletzt wurde, befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Er ist außerdem ansprechbar und konnte am Montag von Beamten der Mordkommission befragt werden.

SÜDKIRCHEN

23.05.2017, 11:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwer verletzter Zeitungsbote nicht mehr im Koma

Polizeibeamte sichern die Spuren auf der Unterstraße in Südkirchen.

Der Zusteller der Ruhr Nachrichten ist laut Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft Münster nicht mehr in Lebensgefahr - zuvor wurde er am 15. Mai lebensgefährlich verletzt aufgefunden und seitdem im Krankenhaus behandelt.

"Der 58-jährige Südkirchener ist ansprechbar und konnte am Montag durch Beamte der Mordkommission vernommen werden", so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Außerdem habe eine Rechtsmedizinerin die Verletzungen des Mannes begutachtet. Weitere Spuren würden unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Herbert Mengelkamp ausgewertet.

Zunächst konnte weder ein Unfall noch ein Gewaltdelikt als Ursache für die Verletzungen ausgeschlossen werden - oder gar ein versuchtes Tötungsdelikt.

Zusteller wurde bereits 2015 schwer verletzt

Der Zusteller war am Montagmorgen, 15. Mai, gegen 4 Uhr auf der Unterstraße in Südkirchen von einem Autofahrer gefunden worden - mit lebensgefährlichen Verletzungen. Daraufhin hatten Rettungskräfte den Mann versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits 2015 wurde der Zeitungsbote schwer verletzt - damals hatten Jugendliche ihn attackiert. Ein Zusammenhang zu dem aktuellen Vorfall gibt es bisher nicht.

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