Schwimmhalle Nordkirchen: 50 neue Flüchtlinge da

Asylbewerber

Am Sonntag sind 50 weitere Flüchtlinge nach Nordkirchen gekommen. Sie sind in die zur Notunterkunft umfunktionierte Schwimmhalle gezogen. Der DRK-Vorstand sieht die Kapazitäten in Nordkirchen noch nicht ausgeschöpft.

NORDKIRCHEN

, 05.10.2015, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwimmhalle Nordkirchen: 50 neue Flüchtlinge da

Der Schlafbereich in der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Schwimmhalle.

50 weitere Flüchtlinge sind am Sonntag, 4. Oktober, um 23 Uhr in Nordkirchen angekommen und bezogen ihre Unterkunft in der ehemaligen Schwimmhalle. Wie DRK-Vorstand Christioph Schlütermann auf Anfrage erklärte, seien die Menschen mit einem Bus der Bundeswehr aus München gekommen.

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Einzug der ersten Asylsuchenden in Notunterkunft Nordkirchen

Die Einrichtung ist gerade fertig - und nicht einmal eine nach Beginn der eigentlichen Planung sind in der Nacht zu Samstag über 70 Asylsuchende aus Syrien, Afghanistan und anderen Bürgerkriegsregionen der Welt in die Turnhalle Nordkirchen eingezogen. Dort ist nun eine Notunterkunft des Landes NRW, betrieben vom Deutschen Roten Kreuz NRW, mit 150 Plätzen.
19.09.2015
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Über Nacht kamen die ersten 72 Menschen in Nordkirchen an.© Foto: Theo Wolters
Bei der Aufnahme wurden die Asylsuchenden per Fotos registriert. Die Freude, in Deutschland angekommen zu sein, war bei vielen groß.© Foto: Theo Wolters
Zwei Zelte vor der Turnhalle dienen als Registrierungsstellen. Die Feuerwehr half dem DRK über Nacht beim Erstbezug. © Foto: Theo Wolters
Übermüdet von der langen Reise. © Foto: Theo Wolters
Junge Männer und Familien, meistens mit wenig Habseligkeiten, waren froh, in der Turnhalle unterzukommen.© Foto: Theo Wolters
In Nordkirchen wurden die Menschen mit dem Nötigsten versorgt. © Foto: Theo Wolters
Ankunft der Flüchtlinge in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Getränke standen bereit.© Foto: Theo Wolters
Nach der Registrierung erhielten die Menschen ein Bändchen. Bürgermeister Dietmar Bergmann (l.) half selbst mit - nicht für die Fotos der Presse, sondern die ganze Zeit, wie ein normaler Helfer. © Foto: Theo Wolters
Ankunft der Flüchtlinge in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Jeder wurde namentlich in den beiden Zelten erfasst, sodass man hier weiß, wer in der Turnhalle untergebracht ist. © Foto: Theo Wolters
Für die Asylsuchenden war eine Mahlzeit erst einmal das wichtigste. © Foto: Theo Wolters
Die Flüchtlinge kamen mit dem Bus. Dann bezogen sie die Turnhalle. © Foto: Theo Wolters
Ein Asylbewerber in der neuen Notunterkunft in Nordkirchen: Hier ist noch nicht alles fertig. Einige Lattenroste liegen noch als Reservebetten bereit, auch die Desinfektionsspender kommen in den nächsten Tagen noch zum Einsatz. © Foto: Theo Wolters
Auch viele Kinder kamen in Nordkirchen an - das jüngste war gerade einmal drei Monate alt. Die Menschen sind zum Teil schon mit Kleiderspenden aus Österreich oder München versorgt. © Foto: Theo Wolters
Warten am Aufnahmezelt. © Foto: Theo Wolters
Und dann noch ein Foto für die Kartei mit allen Daten aus dem Bogen.© Foto: Theo Wolters
Achmed ist 23 Jahre alt und stammt aus Syrien© Foto: Theo Wolters
Müde und erschöpfte: Diese Kinder sind nun in Nordkirchen in der Turnhalle untergebracht. © Foto: Theo Wolters
Ein Bus der Bundeswehr brachte die Asylsuchenden nach Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
DRK-Vorstand Christoph Schlütermann begrüßte die Menschen im Bus in der neuen Notunterkunft. © Foto: Theo Wolters
3.30 Uhr nachts: So sehen die Schlafplätze in der Notunterkunft aus. © Foto: Theo Wolters
Kurz vor 4 Uhr: Weitere Flüchtlinge werden in die Registrierungszelte geführt. © Foto: Theo Wolters
Binnen 48 Stunden wurde die Turnhalle hergerichtet.© Foto: Theo Wolters
DRK-Vorstand Christoph Schlütermann macht ein Foto. Jeder Flüchtling wurde mit seinem Registrierungsbogen fotografiert.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Flüchtlinge in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ein Rucksacke, ein paar persönliche Dinge - und viel Hoffnung im Gesicht und im Herzen: So kamen die Menschen in der Notunterkunft in Nordkirchen an.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen - nachts, kurz vor 4 Uhr. © Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Die Schlafplätze© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylsuchenden in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Kurz nach 5 Uhr: Die Registrierungszelte sind leer. Die Menschen sind alle einmal hier durch gegangen. © Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylbewerber Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylbewerber in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylbewerber in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylbewerber in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Bürgermeister Dietmar Bergmann half bei der Registrierung.© Foto: Theo Wolters
Ankunft der Asylbewerber in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
Bürgermeister Dietmar Bergmann um 3.25 Uhr an der Registrierungstheke in der neuen Notunterkunft in Nordkirchen. Er half wie viele andere Ehrenamtliche. © Foto: Theo Wolters
Das erste Frühstück am Morgen.© Foto: Theo Wolters
Frühstück: Die Menschen können endlich die Sicherheit der Notunterkunft genießen. Sie sind fürs erste angekommen. Was die nächsten Tage und Wochen bringen, ist aber vollkommen ungewiss. © Foto: Theo Wolters
Die Turnhalle in Nordkirchen am Freitag, später Nachmittag: Schon in der Nacht zu Samstag wurden hier 73 Menschen aus aller Welt aufgenommen. © Foto: Feuerwehr Nordkirchen
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Noch Platz für weitere Flüchtlinge

In der Unterkunft leben nun 111 Personen. Christoph Schlütermann: „Wir können in Nordkirchen noch weitere Menschen aufnehmen. Bis zu 160 sind möglich.“ Wann weitere Flüchtlinge in Nordkirchen eintreffen, kann Christoph Schlütermann nicht sagen.

Während in der Turnhalle schon seit rund zwei Wochen Flüchtlinge untergebracht sind, musste die Schwimmhalle erst umgebaut werden. Die Arbeiten waren am Freitag abgeschlossen worden.

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