So geht es am Mensaneubau der FHF voran

Eröffnung September 2018

Anfang September 2018 soll die neue Mensa für die Fachhochschule für Finanzen (FHF) in Nordkirchen an den Start gehen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Damit das so bleibt, bedient sich die Verwaltungsleitung der FHF eines einfachen Kniffs.

NORDKIRCHEN

, 23.08.2017, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Klaus-W. Gratzfeld, der derzeit mit der Übernahme der Verwaltungsaufgaben beauftragt ist, beraumt jetzt im zwei- oder dreiwöchentlichen Rhythmus Baubesprechungen mit den ausführenden Firmen an. „Dort erhalte ich dann einen Statusbericht der einzelnen Projekte.“ Sinn: Die Verwaltungsleitung sieht in engen Zeitfenstern, wie der Baufortschritt ist. Bei Bedarf kann sie nachsteuern.

Probleme mit dem Baufortschritt gebe es derzeit aber nicht, sagte Gratzfeld auf Anfrage. „Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Münster, der für die Bauüberwachung zuständig ist, hat mir mitgeteilt, dass alles im Zeitplan liegt.“

Die nächste Etappe bei den Arbeiten werde voraussichtlich am 19. September erreicht: „Dann werden die Arbeiten für die Bodenplatte abgeschlossen sein.“ Heißt: Sobald die Bodenplatte liege, könne der Hochbau beginnen. Bis dahin laufen Erdarbeiten, um das Bodenniveau für die Bodenplatte anzupassen.

Neues Abwasser- und Drainagesystem

Zudem bekomme die neue Mensa ein neues Abwasser- und Drainagesystem, sagt Gratzfeld. „Das wird dann an die öffentliche Kanalisation angeschlossen.“

Damit die neue Mensa keine Insel in Sachen Ver-, Entsorgung, Energie und Daten wird, gebe es auf dem Campus der FHF sogenannte Infrastrukturmaßnahmen. Sprich: Ver-, Entsorgungs-, Energie- und Datenleitungen werden gelegt.

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Am 5. September 2018 soll dann die neue Mensa in den Betrieb gehen. Dann sind auch die neuen Studenten da und auch für die, die ihr Studium fortsetzen, sei dann gesorgt. In der Sommerpause 2018 werde die neue Mensa einem Probebetrieb unterzogen, sagt Klaus-W. Gratzfeld.

Bis zur Sommerpause 2018 bleibe die alte Mensa in Betrieb. Danach wird die Küchentechnik und werden Küchenutensilien mit zur neuen Mensa rübergenommen.

Zeitrahmen soll eingehalten werden

Dieser Zeitplan gilt, solange nichts den geplanten Ablauf stört. „Hochwasser und ähnliche Ereignisse, die wir nicht beeinflussen können, könnten den Zeitplan durcheinanderbringen“, so Gratzfeld. „Aber wir bemühen uns, innerhalb des Zeitrahmens zu bleiben.“

Unter anderem eben durch die kurz getakteten Baubesprechungen. Einer der Vorteile: „Sobald wir absehen können, dass ein Bauabschnitt fertig wird, können wir die entsprechenden Lieferungen etwa von Möbeln, rechtzeitig beauftragen.“

Beeinflussen die Bauarbeiten auf dem Sundernparkplatz - dem künftigen Standort der neuen Mensa - eigentlich den Studienbetrieb der FHF? Die Verwaltung hat vorgesorgt, dass das im Rahmen bleibt: „Klausuren und mündliche Abschlussprüfungen legen wir in den Schlossbereich.“ Also weit weg vom Baulärm.

Derzeit ist eine Machbarkeitsstudie in Arbeit, die Lösungen für die Folgenutzung der alten Mensa, aber auch des Hallenbad- und Sportgehallenbäudes im Schlosspark bringen soll. „Nach der Sommerpause werden wir den Behörden und der Politik die Nutzungsvorschläge vorstellen“, kündigt Gemeindesprecherin Anne Büscher auf Anfrage an.

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