So geht es beim Projekt Haus Westermann weiter

In Nordkirchen

Seit vielen Monaten liegen die Pläne für die neue Bebauung des Westermanngeländes in Nordkirchen auf dem Tisch. Doch geschehen ist bisher nichts. Nun ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt.

Nordkirchen

, 02.01.2018, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
So geht es beim Projekt Haus Westermann weiter

Noch steht das Haus Westermann. Nun soll es in der zweiten Jahreshälfte abgerissen werden. © Foto: Sylvia Vom Hofe

Der Caritasverband Kreis Coesfeld wird ein wichtiger und großer Mieter des neuen Gebäudes. Auf rund 800 Quadratmeter soll es zwei Wohngruppen geben. Investor und Architekt Thomas Buhl hatte erklärt, er könne erst mit dem Bauvorhaben beginnen, wenn der Mietvertrag mit dem Caritasverband geschlossen ist. Noch sind sie nicht unterschrieben, doch der Vertrag liegt unterschriftsreif vor.

„Wir sind uns mit dem Caritasverband über den Mietvertrag einig. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Projekt“, so Thomas Buhl im Gespräch mit der Redaktion. Es seien nun noch einige Kleinigkeiten zu regeln. Diese seien aber kein Problem mehr.

Bauantrag wird vorbereitet


Buhl: „Nun können wir die Planung vorantreiben. Der Bauantrag wird vorbereitet.“ Da nun mit dem Hauptmieter eine Einigung erzielt sei, könne man auch Fördermittel beantragen. „Im Februar soll es die neuen Förderrichtlinien für den sozialen Wohnungsbau geben. Dann können wir Anträge stellen“, so der Investor. Er sei froh, dass dem Projekt jetzt nichts mehr im Weg stehe.

Bis zum Baubeginn wird es aber noch einige Zeit dauern. Denn zunächst müssen weitere Voraussetzungen wie der Bauantrag erfüllt sein. Thomas Buhl kann sich aber den Abriss des Westermann-Gebäudes in der zweiten Jahreshälfte vorstellen.

Gute Nachricht

Bürgermeister Dietmar Bergmann ist froh, dass ein wichtiger Schritt vollzogen ist. „Wir haben die gute Nachricht von der Einigung vor den Weihnachtstagen erhalten. Eine gute Nachricht zum Abschluss des Jahres.“ Die Gemeinde werde nun die Gespräche mit dem Investor intensivieren.

„Wir können uns zum Beispiel einen Abriss in den Sommerferien vorstellen, wenn es keinen Schulbusverkehr gibt.“ Ein Abriss ist jederzeit möglich, denn die Genehmigung dafür liegt schon seit einiger Zeit vor.

Hauptmieter soll der Caritasverband sein. Doch auch die Gemeinde wird mit Angeboten in einen Teil des Gebäudes ziehen. Auf rund 150 Quadratmetern wird es das Tourismusbüro, die Postagentur und die Mobilitätszentrale geben. Die Gemeinde wird die Fläche aber nicht mieten. Wie Bürgermeister Dietmar Bergmann erklärte, werde die Gemeinde die Fläche im Erdgeschoss für 300.000 Euro kaufen.“Fördermittel ständen zur Verfügung. „Wir sind mit der Gestaltungsplanung für diesen Raum schon sehr weit“, so Dietmar Bergmann.

Wohnungen zum Vermieten

In dem Gebäude entstehen zudem im Dachgeschoss sechs Wohnungen. „Sie werden alters- und behindertengerecht sein“, so Thomas Buhl. Sie sollen vermietet werden. „Ich habe keine Bedenken, dass wir schnell Mieter finden werden.“

Auch wenn es bis zum Baubeginn noch einige Monate dauert, Thomas Buhl ist nun erst einmal froh, dass das Thema Mietvertrag, einer der wichtigsten Punkte, erledigt ist.

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