So geht es dem „Store&more“ nach zwei Jahren

Kleiderkammer in Nordkirchen

Mit dem Umzug zum Ludwig-Becker-Platz wurde aus der Kleiderkammer der „Store&more“. Neben dem Kleiderverkauf kommt besonders ein weiteres Angebot besonders gut bei den Nordkirchenern an.

Nordkirchen

, 02.02.2018, 15:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christa Wilbuer (l.) und Ilse Gerberding freuen sich schon auf Kunden, die nach Karneval ein Schnäppchen machen möchten: Im „Store&more“der Pfarrcaritas beginnt bald der Abverkauf der Winterware.

Christa Wilbuer (l.) und Ilse Gerberding freuen sich schon auf Kunden, die nach Karneval ein Schnäppchen machen möchten: Im „Store&more“der Pfarrcaritas beginnt bald der Abverkauf der Winterware.

Seit zwei Jahren gibt es sie nun, die Kleiderkammer unter dem neuen Namen „Store&more“ der Pfarrcaritas St. Mauritius am Ludwig-Becker-Platz.

Ab Donnerstag nach Karneval, am 15. Februar, beginnt dort der Abverkauf der Winterware. Es gibt 50 Prozent Nachlass auf den Endpreis für den gesamten Einkauf. Gut erhaltene Second-Hand-Ware wie Herren-, Damen-, und Kinderbekleidung für alle Altersgruppen, aber auch Bettwäsche und Schuhe, Haushaltswaren und andere Dinge kann man im Laden finden.

„Mehr als ein Kleiderladen“

„Der Laden hat sich etabliert und gut entwickelt“, sagt Leo Kortmann von der Pfarrcaritas. „Es ist ein bisschen mehr als nur ein Kleiderladen, schließlich findet hier auch Begegnung statt“, erzählt er. Denn an jedem Montag gibt es ab 14 Uhr die Flüchtlingsberatung mit anschließendem Café ab 16 Uhr.

„Das ist nicht mehr wegzudenken, die Beratung und das Café sind auch Anlaufstelle und Infobörse“, freut sich Leo Kortmann über die gelungene Vernetzung.

Nach dem Abverkauf der Winterware wird dann der Laden wieder mit Frühjahrs – und Sommerware bestückt. Einiges haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter während des Winters eingelagert, aber Leo Kortmann betont, dass man sich sehr über neue Kleider- und Sachspenden freuen würde.

„Die Nordkirchener spenden sehr beständig, das freut uns natürlich sehr“, erzählt er. Es wäre schön, wenn zum Frühjahr einige neue Sachen dazukämen.

Nicht nur für Bedürftige

Für den Abverkauf betont Kortmann, dass die Dinge, die man im Laden kaufen kann, nicht nur für Bedürftige gedacht sind. „Jeder kann hier, unabhängig von seinem Einkommen, ein Schnäppchen machen, und der Erlös ist für einen guten Zweck.“ Spenden können immer dienstags während der Öffnungszeiten von 9 bis 11 Uhr und zwischen 18 und 20 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Laden abgegeben werden.

Bei Kleidungsstücken wäre es schön, wenn diese gewaschen abgegeben würden. „Wir kontrollieren natürlich vor dem Verkauf alles“, erklärt Kortmann. Ein Team von rund 25 Leuten kümmere sich im Wechsel um den Laden.

Auch bei Haushaltsauflösungen ist der Store&more eine Anlaufstelle: So können auch Küchenutensilien und kleinere Haushaltsgegenstände abgegeben werden.

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