So läuft der Wohnmobilstellplatz in Nordkirchen

Erstes Fazit

Man sieht sie mittlerweile häufiger als noch vor ein paar Wochen: Die Wohnmobil-Touristen haben Nordkirchen für sich entdeckt. Großen Anteil daran haben Michael Moll und seine Frau Monika Barwinska-Moll: Vor rund sechs Wochen haben die beiden ihren Wohnmobil-Stellplatz eröffnet. Wir haben die beiden getroffen.

NORDKIRCHEN

, 01.09.2016, 05:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
So läuft der Wohnmobilstellplatz in Nordkirchen

Seit rund sechs Wochen betreiben Michael Moll und seine Frau Monika Barwinska-Moll den Stellplatz für Wohnmobile. Die beiden sind mit den ersten Wochen zufriden, sagt Michael Moll.

Michael Moll beginnt das Gespräch gleich mit einer guten Nachricht: Seit der Eröffnung am 16. Juli habe es auf dem Stellplatz keine einzige Nacht ohne Besucher geben. „Wir freuen uns, dass die Wochenenden mittlerweile richtig gut laufen“, fügt der Stellplatzbetreiber hinzu.

Unter der Woche sei der Betrieb hingegen noch ruhiger. Michael Moll begründet das auch damit, dass man mit der Eröffnung Mitte Juli spät in die Saison gestartet sei. Im Frühjahr 2017 rechnet er mit deutlich mehr Besuchern.

"Vor der Eröffnung schon die Werbetrommel gerührt"

Das habe natürlich auch mit der Werbung für den Platz zu tun. „Wir haben vor der Eröffnung schon die Werbetrommel gerührt“, sagt Michael Moll. Trotzdem kann er eine Anekdote erzählen, die sich am Eröffnungstag abgespielt hatte: Ein Pärchen aus den Niederlanden erreichte den Stellplatz in Nordkirchen kurz vor der Eröffnung, wusste aber gar nicht, dass der Platz ganz neu ist. „Die beiden sind einfach einer App gefolgt, die sie nach Nordkirchen geleitet hat“, erinnert sich der Stellplatzbetreiber.

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Der Platz war also auch vor der Eröffnung durchaus schon bekannt, Nordkirchen soll aber unter Wohnmobil-Touristen noch prominenter werden. Das funktioniere über verschiedene Wege, erklärt Michael Moll, der auch als Journalist und Reisebuchautor tätig ist. 

100. Wohnmobilbesatzung bereits begrüßt

Mundpropaganda sei sehr wichtig. So habe der Platz in Nordkirchen sich durchaus schon herumgesprochen, was das Ehepaar Moll auch von verschiedenen Besuchern gehört habe, die auf Empfehlung von anderen Reisenden nach Nordkirchen gefahren seien. Kürzlich konnte er die 100. Wohnmobilbesatzung begrüßen.

Wie im Fall der Besucher aus den Niederlanden spielen Smartphone-Apps eine wichtige Rolle, außerdem gebe es verschiedene Fachzeitschriften, in denen Stellplätze getestet und bewertet werden. In manchen ist der Nordkirchener Platz bereits aufgetaucht, aber noch längst nicht in allen. All das spiele zusammen, um den Wohnmobilstellplatz in den entsprechenden Kreisen publik zu machen.

Erstes Fazit fällt sehr positiv aus

Michael Molls erstes Fazit jedenfalls fällt sehr positiv aus. Auch von der Gemeinde und den Nordkirchenern selbst fühlt sich das Ehepaar herzlich aufgenommen. Mit den eigenen Wohnmobil-Reisen ist es für die Molls jetzt natürlich so eine Sache. Im Moment sei das in den Hintergrund gerückt, sagt Michael Moll. Das sei aber gar nicht schlimm, denn auf dem Stellplatz Am Gorbach gebe es jede Menge zu tun.

Mehrfachübernachtungen beliebt
Die meisten Gäste wollen laut Michael Moll für eine Nacht kommen und bleiben dann doch zwei Nächte in Nordkirchen.
Den Ausschlag gebe dabei nicht nur der Platz, sondern auch die Umgebung. Moll: „Das Schloss ist natürlich der Eyecatcher schlechthin.“
Viele Besucher sind laut Michael Moll auf der Durchreise und legen in Nordkirchen einen Halt auf der Fahrt zu ihrem Reiseziel ein.
Auch der Radtourismus spiele eine Rolle. Zahlreiche Reisende haben ihr Fahrrad immer dabei und finden in der Schlossgemeinde und der Umgebung ausgezeichnete Bedingungen vor.
Mehr Infos zum Stellplatz gibt es .

 

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