So sieht der Zeitplan für den Abriss von Haus Westermann aus

rnEhemaliges Gasthaus

Die Vorbereitungen für den Abriss von Haus Westermann haben begonnen. Investor Thomas Buhl gibt einen Einblick in die aktuelle Zeitplanung und verrät, wie das neue Haus heißen soll.

Nordkirchen

, 14.08.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer vor dem ehemaligen Haus Westermann steht, kann es schon beobachten. „Die Vorbereitungen für den Abriss haben Ende der vergangenen Woche begonnen“, sagt Investor Thomas Buhl unserer Redaktion. Spektakulär sieht das allerdings noch nicht aus. Der Bagger sei schon da, so Buhl, aber die großen Abrissarbeiten werden wahrscheinlich erst in der kommenden Woche erfolgen.

Zunächst werden im Inneren des ehemaligen Gasthauses Holzmaterialien wie die Spanplatten entsorgt, Fenster werden ausgebaut, der Dachstuhl wird abgetragen und dann geht es an die Steinwände. „Das geht jetzt Zug um Zug“, sagt Buhl. Er hofft, dass die Innenentkernung in der kommenden Woche abgeschlossen sein wird.

Langwierige Planung

Ursprünglich geplant war der Abriss einmal für die Sommerferien 2018, das hatte sich aber auf Grund der komplexen Planungen immer mehr nach hinten verschoben. Alle Vorgaben an die Bedürfnisse und Voraussetzungen der künftigen Mieter unter einen Hut zu bringen, erfordere einen großen Aufwand und am Ende auch entsprechend viel Zeit, hatte Buhl unserer Redaktion schon Mitte 2017 gesagt.

In dem Komplex soll eine Pflegegruppe für Senioren, eine Wohngruppe für Menschen mit Behinderung, sechs weitere Wohnungen, die Touristeninfo und ein Beratungsbüro entstehen. Wichtigster Mieter ist der Caritasverband des Kreises Coesfeld, der die Verträge Anfang 2018 unterzeichnet hatte.

Ende 2018 hatte Buhl den Grundstücksvertrag mit der Gemeinde geschlossen, zuvor war das Gebäude noch in Gemeindehand. Das Baugenehmigungsverfahren ist allerdings, so sagt Buhl auf Anfrage, noch nicht abgeschlossen. Bürgermeister Dietmar Bergmann hatte zunächst nur noch von Details gesprochen, die zu klären gewesen seien. Buhl spricht davon, dass es sich bei dem Verfahren um einen mühevollen und langwierigen Vorgang handle.

12 Monate Bauzeit

Der Zeitplan für das ehemalige Haus Westermann sieht aktuell so aus: „Wir gehen davon aus, dass wir Mitte Februar anfangen werden“, so Buhl. Vorausgesetzt, dass dann kein schlimmer Frost herrscht. Die Bauzeit soll dann ungefähr 12 Monate betragen, also im Frühjahr 2021 soll alles fertig sein. Für das Haus Wißmann auf der Ecke Krampeneck beginnen die Arbeiten jeweils um ein dreiviertel Jahr zeitversetzt. Auch sie sollen insgesamt ein Jahr dauern.

Übrigens verrät Buhl noch ein weiteres Detail, an das sich manche Nordkirchener möglicherweise gewöhnen müssen, das Haus Westermann soll einen neuen Namen erhalten: Es hieße dann Haus Mühlenstraße.

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