Sparkasse Westmünsterland zieht positive Bilanz

Jahresbilanz 2015

Einmal im Jahr zieht die Sparkasse Westmünsterland, zu der auch die Geschäftsstellen in Nordkirchen, Südkirchen, Capelle, Vinnum und Olfen zählen, Bilanz. Ein Überblick über das Geschäftsjahr 2015 verrät eine positive Bilanz. Die Sparkasse wächst und bleibt vor Ort.

NORDKIRCHEN

, 05.03.2016, 05:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sparkasse Westmünsterland zieht positive Bilanz

Südkirchen ist einer von 85 Standorten der Sparkasse Westmünsterland mit Personal vor Ort.

Die Summe aller Kundengeschäfte wuchs um 4,2 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. Das begründet die Sparkasse mit ihrer „Nähe zu den Kunden, einer passenden Unternehmensgröße und effizienten Abläufen“, so das Geldinstitut in einer Pressemitteilung.

Das führte zu Geldern zur Kultur- und Sportförderung in Höhe von 17,5 Millionen Euro. „Wir können die absehbaren Herausforderungen für die gesamte Branche mit Augenmaß angehen“, sagte Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme.

Das Kreditgeschäft: Plus von 20% bei Kreditvergaben

1,25 Milliarden Euro sagte die Sparkasse 2015 an neuen Krediten zu – ein Plus von 20 Prozent. „Damit haben wir erneut einen Rekordwert aufgestellt“, sagte Vorstandsmitglied Jürgen Büngeler. Kredite für Firmen seien um 25 Prozent auf 650 Millionen Euro gestiegen.

Das sei „eine führende Stellung“. Im Wohnungsbau wurden 585 Millionen Euro an neuen Krediten vergeben – ein Wachstum von 19,4 Prozent. Das Kreditneugeschäft verteile sich zu 40 Prozent auf Immobilienkauf, ein Drittel wird für Modernisierungen genutzt, sagte Vorstandsmitglied Raoul G. Wild.

Das Anlagegeschäft: Kunden legen 120 Millionen mehr an

281 Millionen Euro legten Sparkassen-Kunden 2015 nach 160 Millionen Euro im Vorjahr neu an. Der Gesamtbestand an Einlagen und Wertpapieren stieg um 4,7 Prozent auf 6,8 Millionen Euro.

In Investmentfonds investierten die Kunden 86 Millionen Euro – 154 Prozent mehr als im Vorjahr. 73 Millionen Euro zahlten Kunden auf regelmäßige Sparverträge aller Art ein: 29 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Geschäftsstellen-Netz: Filialen sind wichtig für die Kundenbetreeung

„Kundennähe und persönliche Beratung bleiben zentrale Merkmale, durch die wir uns im Wettbewerb von Groß- und Direktbanken differenzieren“, sagte Heinrich-Georg Krumme. Es sei zwar Praxis, die Struktur des Geschäftsstellennetzes regelmäßig zu überprüfen. „Wir realisieren dabei einen Ansatz, durch den wir Präsenz inklusive Bargeldversorgung in der Fläche mit spezialisierter Beratung verbinden können.“

Heißt: Von 104 Standorten sind 19 ohne Personal, also nur mit Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern ausgestattet. An 85 Stellen, wie in Nordkirchen, Südkirchen, Capelle, Vinnum und Olfen, sind Mitarbeiter tätig. 23 dieser Geschäftsstellen haben reduzierte Öffnungszeiten. Die neue Beratungsform der Video-Beratung sei im Kommen.

Die Fusionen: Synergien führen zu weniger Kosten

Die bisherigen Fusionen seien wichtige Weichenstellungen gewesen, heißt es – Kostensparen und Synergien nutzen, so das Motto. Nun ist Gronau dazu gekommen, ohne das Mitarbeiter entlassen wurden. Ende Mai werden die bislang noch getrennt geführten Datenbestände zusammengelegt“, erläuterte Wilfried Hammans aus dem Vorstand. 

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