St. Martin ritt auf neuer Route durch Südkirchen

SÜDKIRCHEN "Wir sind von Herzen froh, dass es Mirco wieder besser geht", sagte Pfarrer Hans-Gerald Eschenlohr am Sonntagabend vor dem Martinszug in Südkirchen. Damit erinnerte er an den schlimmen Unfall vor einem Jahr.

von Von Matthias Münch

, 09.11.2008, 21:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Flankiert von zwei Sternen ritt St. Martin am Sonntagabend durch Südkirchen.

Flankiert von zwei Sternen ritt St. Martin am Sonntagabend durch Südkirchen.

Zugleich betonte er aber auch, dass Angst kein guter Begleiter im Leben. Und deshalb sollten alle mit Freude ihre Herzen öffnen für das Gute, dass der heilige Martin den Menschen getan hat, und diesem Vorbild folgen.

Eschenlohr dankte den Mitarbeitern der KAB und des Kindergartens St. Pankratius dafür, dass sie das Martinsfest wieder mit so viel Engagement vorbereitet haben.

Damit die vielen Mädchen und Jungen dies auch verstehen konnten, erzählte Kindergartenleiterin Ursula Brück die Geschichte vom St. Martin mit Dias, die als große Bilder an eine Kirchenwand geworfen wurden. 

Neue Route durchs Dorf  Und dann machten sich alle auf den Weg durch das Dorf - in diesem Jahr auf einer neuen Route. Feuerwehr und Polizei sicherten dem Martinszug mit ihren Fahrzeugen ab. Außerdem begleiteten die Mitglieder der Südkirchener Wehr den Zug mit Fackeln.

Vorne weg ritt St. Martin als Bischof auf einem großen Schimmel, flankiert von zwei großen Sternen. Ihm folgten die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, Onkels und Tanten. Die Blaskapelle aus Ascheberg und der Spielmannszug aus Werne begleiteten den Umzug musikalisch.

Fast 950 Martinstüten hat die KAB in diesem Jahr wieder verkauft. Mindestens so viele Laternen waren im Umzug zu sehen. Außerdem hatten viele Anwohner der Wegstrecke Kerzen angezündet. mam

 

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