St.-Martinszüge in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle fallen 2020 aus

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Die St.-Martins-Umzüge haben sich in den letzten Jahren größter Beliebtheit erfreut. Umso schwerer fällt es den Veranstaltern in Nordkirchen, die Umzüge 2020 nicht stattfinden zu lassen.

von Kimberly Becker

Nordkirchen

, 24.09.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwar sind es noch einige Wochen bis zum Martinstag am 11. November, doch für die drei Veranstalter der beliebten Martinszüge in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle steht fest: 2020 müssen die Umzüge ausfallen. Schuld ist die Corona-Pandemie. Die Freiwillige Feuerwehr Nordkirchen, der neu gegründete Verein „Freundeskreis Südkirchen“ und die Interessengemeinschaft Martinszug Capelle können die Lage nicht einschätzen und können die Hygienevorschriften nicht umsetzen.

Kein passendes Konzept

Magret Zumholz vom Freundeskreis Südkirchen kann sich kein geeignetes Hygienekonzept vorstellen, das aber zwingend erstellt werden müsste. "Die letzten Male kamen bis zu 1000 Leute. Mit so vielen können wir den Umzug nicht stattfinden lassen", erklärt Zumholz, die das Ausfallen sehr bedauert.

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Reinhard Focke von der Interessengemeinschaft Martinszug Capelle findet es ebenfalls sehr Schade, dass die Realisierung eines Umzuges nicht möglich ist. "Aber vielleicht können ja wie früher die Eltern mit ihren Kindern im kleinen Kreis St. Martin feiern", sagt Focke.

"Wir wollen auf keinen Fall, dass es einen neuen Hotspot gibt", sagt Markus Heitkamp, Stellvertretende Leitung der Freiwilligen Feuerwehr. Einen Ersatz könne es nicht geben, da man nicht weiß wo man bezüglich der Hygienemaßnahmen anfängt und aufhört, ohne dass der Spaß ganz verloren geht, so Heitkamp.

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