Südkirchener Zeitungsbote aus Klinik entlassen

Nach schweren Verletzungen

Der 58-jährige Zeitungszusteller, der am 15. Mai lebensgefährlich verletzt auf der Unterstraße in Südkirchen aufgefunden wurde, konnte am Montag aus dem Krankenhaus entlassen werden. Einige Tage schwebte er in Lebensgefahr und wurde von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt. Jetzt ist er auf dem Weg der Genesung.

SÜDKIRCHEN

, 30.05.2017, 15:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Südkirchener Zeitungsbote aus Klinik entlassen

Franz Knocke durfte das Krankenhaus am Montag wieder verlassen.

„Die Ärzte haben mich am Montag aus dem Krankenhaus entlassen. Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein“, so der Zusteller Franz Knocke in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Er habe zunächst im Krankenhaus Lünen gelegen. „Dann bin ich aber für drei Tage nach Bochum verlegt worden, wo man mich am Kiefer operiert hat“, so der 58-Jährige. Er hatte sich einen Kieferbruch, Verletzungen im Gesicht und ein Schädelhirntrauma zugezogen.

„Die Ärzte haben mir gesagt, die Genesung könne nun zu Hause fortgesetzt werden“, sagt Knocke. Er müsse aber noch regelmäßig zum Arzt.

Staatsanwaltschaft ermittelt in alle Richtungen

Franz Knocke ist noch von seinen Verletzungen gezeichnet. „Mir geht es aber ganz gut, ich werde mich erst einmal von dem Vorfall erholen.“ Im Krankenhaus sei er von zwei Beamten der Kriminalpolizei vernommen worden. Dies bestätigte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt in einem Gespräch mit der Redaktion. „Aus ermittlungstaktischen Gründen möchte ich aber zu Detailfragen keine Auskunft geben.“

Knicke teilte mit, man habe auch den Vorfall von vor zwei Jahren in die Ermittlungen einbezogen. Vor zwei Jahren war er auf der Hauptstraße in Südkirchen am frühen Morgen überfallen worden. Die Täter konnten nicht ermittelt werden. „Wir ermitteln weiterhin in alle Richtungen“, so Botzenhardt weiter.

Franz Knocke hat beim Austragen der Ruhr Nachrichten in Südkirchen, wie er sagt, immer Pfefferspray dabei. „Ich weiß aber nicht, ob ich es an dem Morgen benutzt habe“, so der Zusteller.

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