Themenführung: Warum der Schlosspark Nordkirchen kein Barockgarten ist

Tag der Gärten und Parks

Zum anstehenden Tag der Gärten und Parks steht auch wieder der imposante Nordkirchener Schlosspark im Fokus. Eine Themenführung erklärt, warum der Titel „Barockgarten“ eigentlich falsch ist.

Nordkirchen

08.06.2021, 08:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Was der Brunnen im Ostpark mit China zu tun hat, erklärt Dr. Birgit Beisch am Tag der Gärten den Besuchern.

Was der Brunnen im Ostpark mit China zu tun hat, erklärt Dr. Birgit Beisch am Tag der Gärten den Besuchern. © Birgit Beisch

Der Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe steht am Wochenende des 12. und 13. Juni an und Schlossführerin Birgit Beisch wird am Sonntag (13.) von 13.30 bis 15 Uhr eine Führung mit dem Titel „Achille Duchênes Werk in Nordkirchen – ein einzigartiges Zeugnis neobarocker Gartenbaukunst in Deutschland“ im Nordkirchener Schlosspark anbieten.

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Zum Inhalt: Bei dieser Führung geht es um die neuere Geschichte des Parks. Häufig betitelt als „Barockgarten“ ist diese Bezeichnung für den Schosspark eigentlich falsch. Zwar ist das Schlossgebäude selbst weitestgehend im Zustand des 18. Jahrhunderts geblieben, die Gärten aber haben sich über die Jahrhunderte deutlich verändert. Was heute zu sehen ist, geht vor allem auf den französischen Gartenarchitekten Achille Duchêne (1866-1947) zurück, der im Auftrag des Herzogs von Arenberg ab 1906 in Nordkirchen tätig war.

Wie aufwändig die neobarocke Umgestaltung war und was heute davon noch zu sehen ist, das können die Besucher bei der Gartenführung am Sonntag von 13.30 bis 15 Uhr erfahren. Anmeldungen per E-Mail an schloss@nordkirchen.net; Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet 6 Euro.

Weitere Informationen unter www.schloss.nordkirchen.net und www.gaerten-in-westfalen.de

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