Holger Kretzschmar, Markus Autering und Herbert Webering wissen genau, was hinter der Amerikanische Faulbrut steckt, wie man sie erkennt und bekämpft.
Holger Kretzschmar, Markus Autering und Herbert Webering wissen genau, was hinter der Amerikanische Faulbrut steckt, wie man sie erkennt und bekämpft. © Leonie Freynhofer
Imkerei

Tödliche Bienenseuche: „Sucht die Krankheit und lauft nicht davor weg“

In der an den Kreis Coesfeld angrenzenden Gemeinde Reken wurde bei Bienenvölkern eine tödliche Tierseuche festgestellt. Imkermeister Holger Kretzschmar weiß, was hinter dieser Krankheit steckt.

Es summt und brummt als Herbert Webering den Deckel von einem der fünf Bienenkästen im biologischen Zentrum in Lüdinghausen öffnet. Um ihn herum fliegen die Bienen wild durcheinander, die er mit Rauchwölkchen aus einem Smoker ruhig zu stellen versucht. Vor dem Vorsitzende des Imkervereins Lüdinghausen und Leiter des Lehrbienenstandes liegen senkrecht hintereinander sowohl Honig- als auch Brutwaben in dem mehrstöckigen Kasten. Eine genaue Inspizierung der einzelnen Zellen, in denen aus Larven neue Bienen werden, und schon weiß Webering, dass hier alles gesund ist. Bei zwei Völkern in der Gemeinde Reken im Nachbarkreis Borken zeigte sich vor Kurzem jedoch ein gänzlich anderes Bild.

Faulbrut lässt sich mit bloßem Auge und der Nase erkennen

Bienenhalter als Verbreiter der Bienenseuche

Wissen macht das Erkennen von Krankheiten leichter

Über die Autorin
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Seit 2016 hat mich der Lokaljournalismus gepackt. Erst bei der NRZ und WAZ gearbeitet, dann in Hessen bei der HNA volontiert. Nun bei den Ruhr Nachrichten als Redakteurin zu Hause. Wenn ich nicht schreibe und recherchiere, bin ich in den Bergen beim Wandern und Klettern unterwegs.
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