Tödlicher Unfall an Fußgängerüberweg in Nordkirchen - wie geht es weiter?

rnUnfall an der Münsterstraße

Bei einem Verkehrsunfall an der Münsterstraße in Nordkirchen starb Ende Februar ein Passant, der sein Pedelec über eine Fußgängerüberweg schob. Wie geht es in dem Fall weiter?

Nordkirchen

, 15.06.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Unfall hatte für Bestürzung gesorgt: Am 28. Februar war ein 83-jähriger Mann gestorben, als er sein Pedelec-Rad auf dem Fußgängerüberweg über die Münsterstraße geschoben hatte. Ein 43-jähriger Autofahrer hatte ihn möglicherweise zu spät wahrgenommen und erfasste den Mann mit seinem Auto. Der 83-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus starb.

Inzwischen liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft, wie Oberstaatsanwalt Dirk Ollech aus der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Münster bestätigt. „Ob es zu einem Verfahren kommt, ist aber noch völlig offen“, so Ollech. Man habe einen Sachverständigen beauftragt, ein Gutachten zu zu der Verkehrssituation einzuholen. Die Ergebnisse werden erst noch erwartet.

Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann hatte schon im April erklärt, dass sich die Gemeinde die Situation an der Münsterstraße nach dem schweren Unfall noch einmal angesehen habe. Allerdings ergäben sich derzeit keine Ansatzpunkte, wie die Querungshilfe umgestaltet werden könnte. Die Gemeinde wolle allerdings so Bergmann damals, die Verkehrssituation über das Ordnungsamt noch stärker beobachten. Erst seit 2016 gibt es an der Stelle überhaupt erst einen Fußgängerüberweg. Er war entstanden, als zuvor ein Fußgänger gestorben war, der von einem Motorradfahrer erfasst worden war.

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