Vier Bewerber für den Kita-Neubau in Nordkirchen

Investorenwettbewerb

Die Gemeinde Nordkirchen hat vier Bewerbungen auf den Investorenwettbewerb zum Bau der geplanten Kindertagesstätte an der Mühlenstraße erhalten. Zu inhaltlichen Details will sich die Verwaltung zwar noch nicht äußern. Ein paar Dinge verrät Bürgermeister Dietmar Bergmann auf Anfrage allerdings schon.

Nordkirchen

, 17.07.2017, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier Bewerber für den Kita-Neubau in Nordkirchen

Auf diesem Gelände an der Mühlenstraße, direkt neben der Mauritiusschule, soll ein Investor eine dreigruppige Kindertagsstätte bauen.

Für die Gemeinde ist es das erste Mal, dass eine Kindertagesstätte mithilfe eines Investorenwettbewerbs umgesetzt wird. Vier Bewerber seien eine gute Ausgangslage für die weitere Planung, sagt Gemeindesprecherin Anne Büscher auf Anfrage unserer Redaktion. „Die Vorschläge kommen alle aus der näheren Umgebung“, fügt sie hinzu – genauer gesagt kommen alle aus dem Kreis Coesfeld. Von Anfang Juni bis zum 11. Juli hatten die Investoren Zeit, ihren Vorschlag bei der Gemeinde einzureichen.

Die verschieden Vorschläge sind inhaltlich sehr unterschiedlich

Das Spannende an dem Wettbewerb sei, dass sich die Vorschläge sehr voneinander unterscheiden, erklärt Dietmar Bergmann. Zwar sei das Planungsgerüst, wie zum Beispiel das Raumkonzept der späteren Kita, vorgegeben, doch die Herangehensweisen, wie die Bewerber die Vorgaben umsetzen, seien sehr unterschiedlich, so der Bürgermeister weiter. So gibt es Vorschläge für einen Betrieb als reine Kindertagesstätte und Vorschläge für die Nutzung des Gebäudes als Kita sowie teilweise als Wohnraum.

Die Verwaltung selbst habe noch keinen detaillierten Blick auf die Angebote geworfen, erklärt Dietmar Bergmann. Das Fachbüro Drees und Huesmann, mit dem die Gemeinde bereits zusammengearbeitet hat, prüfe die Angebote zurzeit. So werden Größe, Konditionen, Preise und Wirtschaftlichkeit der Pläne untersucht und miteinander verglichen.

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Eine Entscheidung wird erst nach den Ferien erwartet

Nach den Ferien sollen die Investorenvorschläge, wenn sie gesichtet und bewertet wurden, in den politischen Gremien diskutiert werden, kündigt der Bürgermeister an – zunächst im nichtöffentlichen Teil der Ausschusssitzungen. Ob die Vorschläge gleich in der ersten Ausschussrunde nach den Ferien diskutiert wird, ließ Dietmar Bergmann allerdings erst einmal offen.

Nach wie vor steht der Fahrplan für den Kita-Neubau: Am 1. August 2018 soll die Kita, die auf der Wiese neben der Mauritiusschule gebaut wird, in Betrieb gehen, spätestens aber am 1. Januar 2019. Bis dahin wurden eineinhalb Betreuungsgruppen der Kinderheilstätten-Kita (die auch Trägerin der neuen Kita werden wird) in die Räume der ehemaligen Küche der Kinderheilstätte ausgelagert.

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