Vor dem Lockdown: Jugendzentren suchen kurzfristig das Gespräch

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Viele Jugendliche haben es ab Montag schwer: kein Mannschaftssport, kein Musikunterricht. Auch beliebte Treffpunkte müssen schließen. An diesem Freitag (30. Oktober) sucht die Jugendhilfe das Gespräch.

Nordkirchen

, 30.10.2020, 12:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Monika Frantzmann, Bereichsleitung bei der Jugendhilfe Werne, bringt es für das Team der Jugendzentren in Nordkirchen und Olfen auf den Punkt: „Wir machen uns schon Sorgen um die Jugendlichen.“ Viele hätten nach dem ersten Lockdown wenige Highlights wie etwa einen Urlaub gehabt. Jetzt könnte sich die Situation weiter verschlechtern.

Noch hat die Jugendhilfe keine offiziellen Informationen vom Land NRW bekommen, wie sie sich bei den Jugendzentren zu verhalten hat. Doch die Befürchtung ist auch bei der Jugendhilfe Werne ist groß, dass die Zentren geschlossen bleiben können. Weil die Regelung erst ab Montag (2. November) gilt, sind die Einrichtungen aktuell noch geöffnet.

Digitale Angebote

„Wir wollen deshalb an diesem Freitag und Samstag (30./31. Oktober) mit den Jugendlichen über neue digitale Angebote sprechen“, sagt Monika Frantzmann. Allerdings sind nur „kleine Cliquen“ in den Einrichtungen zulässig. Zudem gilt eine Maskenpflicht. In den Gesprächen wollen die Verantwortlichen erfahren, was sich die Jugendlichen für die Zeit einer digitalen Jugendarbeit wünschen.

Nach dem ersten Lockdown hatte das Juzo Olfen Ende Juni an zwei Tagen (mittwochs und freitags) jeweils zwischen 15 und 21 Uhr geöffnet. Treffen waren auch wieder im Jugend- und Kulturhaus Nordkirchen möglich. Vieles deutet darauf hin, dass nach diesem Freitag wieder neue Regelungen gelten.

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