Waveboard-Projekt in der Gesamtschule begeistert die Schüler

Fahren-Rollen-Gleiten

NORDKIRCHEN Elegant flitzen Fiona und ihre Mitschüler auf zwei Rädern durch die Sporthalle der Nordkirchener Gesamtschule. Ihr Sport nennt sich Streetsurfing. Sie alle stehen bzw. fahren auf einem Waveboard, das auf den ersten Blick an ein Skateboard erinnert, aber doch ganz anders ist.

von Von Matthias Münch

, 30.11.2009, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fiona Drücker zeigt die Rollen an ihrem eigenen Waveboard.

Fiona Drücker zeigt die Rollen an ihrem eigenen Waveboard.

Und eigentlich ist es auch nicht ein Brett. Vielmehr sind es zwei Teile, die mit einem Gelenk beweglich verbunden sind. Also unterscheidet sich der Bewegungsablauf doch stark vom Skaten. Auch lässt sich das Waveboard leicht abbremsen. Damit kommt es in der Halle zu keinen gefährlichen Situationen, selbst wenn viele Surfer durchein-ander wuseln.   Alle haben mächtig Spaß. Es scheint, als führen sie schon ewig auf diesen Brettern. Dabei haben die meisten von ihnen erst ein paar Mal drauf gestanden. Vor zwei Wochen begann das Waveboard-Projekt an der Johann-Conrad-Schlaun-Schule, wie die beiden Sportlehrer Beatrix Hieber und Jens Heuer erklären.   Alle Sportlehrer und alle Jahrgänge der Schule nehmen daran teil. Ermöglicht wurde es durch die Streetsurfing Germany GmbH aus Dortmund, die der Gesamtschule die rollenden Sportgeräte in ausreichener Zahl kostenlos ausgeliehen hat. „Nach 30 bis 40 Minuten können die Schüler mit den Waveboards umgehen“, ist Beatrix Hieber begeistert.

Sie und ihre Kollegen haben es in den vergangenen 14 Tagen vielfältig eingesetzt. Sie veranstalteten kleine Wettrennen und Slalomfahrten oder verbanden es mit anderen Sportarten wie Basketball oder Hockey. Das Streetsurfen passt gut zum Pflichbereich „Fahren, Rollen, Gleiten“ im Sportunterricht, so Jens Heuer: „In diesem Rahmen führen wir auch unser Winterprojekt mit Ski und Snowboard für den zehnten Jahrgang und die Oberstufe durch. Dafür ist das Waveboard eine ideale Vorbereitung.“ 

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