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Wenn der Schienenersatzverkehr zur Odyssee wird

Vorwürfe gegen die Eurobahn

Eine Stunde im überfüllten heißen Bus, verunsicherte Passagiere und ein Busfahrer, der die Fahrtroute nicht gekannt haben soll: Was die Südkirchenerin Janine Berg vom Schienenersatzverkehr zwischen Dortmund und Lünen berichtet, wirft kein gutes Licht auf die Eurobahn. Hier können Sie die Vorwürfe hören und lesen, was die Eurobahn dazu sagt.

NORDKIRCHEN

, 19.07.2015 / Lesedauer: 2 min
Wenn der Schienenersatzverkehr zur Odyssee wird

Mit ihrem Handy hat Janine Berg ein Foto aus dem Bus gemacht, der für den Schienenersatzverkehr zwischen Dortmund und Lünen eingesetzt wurde.

Akt 1: Vom Gleis zum Busbahnhof in Dortmund

Sie kam aus Mannheim und wollte umsteigen in die Regionalbahn Richtung Münster. Nur durch Zufall habe sie erfahren, dass sie nicht in eine Bahn, sondern in einen Bus einsteigen müsse. Wie es weiterging? Janine Berg erzählt es so:

 

 

 

Akt 2: Im heißen Bus von Dortmund nach Lünen

Endlich geht es los. Aber der Bus ist zu klein, zu heiß, viel zu voll. Und dann telefonierte der Fahrer auch noch. So zumindest erinnert sich Janine Berg an die Situation mit dem Schienenersatzverkehr von Dortmund nach Lünen:

 

 

 

Akt 3: Wo ist der richtige Zug am Lüner Hauptbahnhof?

Angekommen in Lünen. Von wo aus es mit dem Zug weitergehen sollte. Nur: Welcher Zug ist der richtige? Auch da habe sie sich durchfragen müssen, erinnert sich Janine Berg:

 

 

 

Das sagt die Eurobahn zu den Vorwürfen

Eine Sprecherin der Eurobahn widerspricht den Schilderungen und nimmt den Fahrer in Schutz. Der Bus, der zu dieser Zeit fuhr, sei für 58 Plätze ausgelegt, davon seien nur 40 bis 50 Plätze tatsächlich belegt gewesen. Man habe sich bei dem beauftragten Busunternehmen erkundigt und erfahren, dass der Platz sogar für zwei Fahrräder ausgereicht habe.

Auch dem Vorwurf, der Fahrer habe den Streckenverlauf nicht gekannt, widerspricht das Unternehmen. „Die Fahrer, die dort eingesetzt werden, haben selbstverständlich Ortskenntnis“, so die Sprecherin. Welches Busunternehmen im Einsatz war, wollte die Sprecherin nicht nennen.

In der Regel sei es so, dass die Busse alle Haltepunkte anfahren, an der auch die Bahn hält. Das sei jedoch manchmal, „baubedingt“, nicht immer möglich, so die Eurobahn-Sprecherin weiter. Weitere Beschwerden habe es laut Eurobahn zu dieser Fahrt nicht gegeben.

„Natürlich tut es uns Leid, wenn so etwas passiert“, räumt die Sprecherin ein und bezieht sich damit auf die Verspätungen.

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