Wie sich Familie Kixmöller aus Nordkirchen auf die Einschulung ihres Sohnes vorbereitet hat

rnSchulstart für Erstklässler

Donnerstag ist der große Tag für viele junge Nordkirchener: Die Einschulung steht an. Einer von ihnen ist Max Luca Kixmöller (6). Und auch für seine Familie stehen große Veränderungen an.

Nordkirchen

, 28.08.2019, 15:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein bisschen Aufregung und ganz viel Freude liegt bei Familie Kixmöller aus Nordkirchen zurzeit in der Luft. Das liegt am ältesten Sohn Max Luca (6), der am Donnerstag zum ersten Mal in die Schule geht.

Für Max Lucas Vater Jan (31) Kixmöller ist es immer noch unglaublich, dass jetzt schon die Einschulung sein soll. Der 31-Jährige schnippst mit den Fingern und sagt: „Ratz fatz ist er (Max Luca, Anm. d. Red.) groß geworden.“ Für den Sechsjährigen, der noch einen kleinen Bruder (Niclas, 4) und eine kleine Schwester (Emma, 9 Monate) hat, ist die anstehende Schulzeit vor allem mit großer Vorfreude verbunden. „Ich bin auch ein bisschen aufgeregt“, gibt er aber zu.

Familie muss ihren Alltag neu organisieren

Wie hat sich die Familie auf den großen Tag und den neuen Lebensabschnitt vorbereitet? „Wir haben in der Familie viel darüber gesprochen“, sagt Mutter Jennifer Kixmöller (28). Und die Familie muss sich auch im Alltag neu organisieren. Denn die Bring- und Holzeiten im Kindergarten sind weniger strikt, wenn eines der Kinder mal länger geschlafen hat, war das kein Problem. Das wird ab Donnerstag anders werden, weiß Jennifer Kixmöller.

Um 7.45 Uhr beginnt die erste Schulstunde. Das werde eine Umgewöhnung, sagt die 28-Jährige. Auch, weil die Erstklässler noch nicht alleine mit dem Fahrrad oder dem Tretroller zur Schule fahren dürfen. Zu Fuß gehen sei erlaubt, in der ersten Zeit werde sie ihren Sohn aber morgens auf dem Schulweg begleiten, sagt sie.

Ein ganzes Heftchen von der Schule zur Vorbereitung

Und dann ist da noch die Vorbereitung auf den ersten Schultag selbst. Die 28-Jährige holt ein kleines Heftchen, das die Eltern der zukünftigen i-Männchen von der Mauritiusschule bekommen haben. Darin ist unter anderem aufgelistet, welche Stifte, Bücher, Hefte, Schnellhefter und so weiter Max Luca bald braucht.

Die Liste ist voller blauer Häkchen: roter Schnellhefter für Deutsch, blau für Mathe, Hausaufgabenheft, Wassermalkasten - alles erledigt. Und das ist nur eine Seite.

Größter Anteil bei den Besorgungen ist der Tornister

Etwa 350 bis 400 Euro hat die Familie alles in allem für die Einschulung und die Materialien ausgegeben, schätzt Jennifer Kixmöller. Einen erheblichen Anteil daran macht dabei der Schultornister aus. Für alle Eltern, deren Tornister-Welt sich aus der eigenen Erinnerung maximal in die Entscheidung zwischen Scout und Amigo und ein buntes Design aufteilte, kommt einiges zu, wie Familie Kixmöller jetzt weiß.

Wie sich Familie Kixmöller aus Nordkirchen auf die Einschulung ihres Sohnes vorbereitet hat

Max Luca Kixmöller (6) freut sich schon auf seinen ersten Schultag am Donnerstag. Neben dem grünen Rucksack mit Trecker-Motiven ist er besonders stolz auf seine Schultüte mit - na klar- ganz vielen Treckern drauf. © Karim Laouari

Gemeinsam mit Max Luca ging es zum Fachgeschäft, wo verschiedene Tornister-Formen und -Farben ausprobiert wurden. Die Entscheidung fiel am Ende auf ein Tornister-Modell, das genau an den Rücken des Sechsjährigen angepasst ist und sich nachträglich neu einstellen lässt. Wichtig für Max Luca war dagegen vor allem die Optik. Für den Trecker-Fan war klar: Auf den Rucksack müssen Trecker. So fand sich am Ende für knapp 240 Euro ein Modell, das sowohl den Eltern- als auch Kinder-Ansprüchen gerecht wurde.

Überall sind Trecker

Voller Stolz setzt das zukünftige i-Männchen den grünen Tornister auf und nimmt auch gleich die Schultüte zur Hand, die - was sonst - mit kleinen Treckern verziert ist. Jennifer Kixmöller bastle gerne und habe eine gekaufte Schultüte mit der entsprechenden Trecker-Optik verschönert. „Das hat nur ein paar Euro gekostet“, erklärt die 28-Jährige und lacht.

Am Donnerstag will die Familie dann noch mit Freunden und Verwandten ein bisschen feiern. „Wir planen noch, was wir machen wollen, vielleicht etwas grillen“, sagt Jan Kixmöller. Sogar die Tante aus Berlin komme für den besonderen Tag zu Besuch, verrät Max Lucas Mutter.

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