Susanne und Robert Rücker gehörten mit Hund Pedro zu den ersten Gästen, die nach der Wiederöffnung des Wohnmobilstellplatzes Nordkirchen anreisten. © Günther Goldstein
Wohnmobilstellplatz

Wohnmobilstellplatz Nordkirchen wieder geöffnet – und schon gut belegt

Das Corona-Infektionsgeschehen im Kreis Coesfeld hat so manche aktuelle Lockerung ermöglicht. So durfte der Wohnmobilstellplatz Nordkirchen am Wochenende öffnen. Wie war die Resonanz?

Der Wohnmobilstellplatz Nordkirchen von Michael Moll durfte am Samstag, 15. Mai, wieder seine Pforten öffnen. Dass der „WoMoNoki“ wieder zu belegen ist, hatte sich bei den mobilen Reisenden schnell herumgesprochen. Die Anlage ist sehr beliebt durch ihre schöne Lage und die Nähe zum Schloss Nordkirchen.

So hatten sich etliche Urlauber dort nach den geltenden Coronabedingungen angemeldet und waren am Samstag angereist. Unter ihnen Sören Gerkensmeyer, der, aus Münster kommend, keine weite Anreise hatte. Er saß am Sonntagnachmittag vor seinem Wagen mit einem Buch und einem Kaffee und genoss die Sonne. „Ich kenne diesen Platz und genieße die Ruhe hier und die herrliche Umgebung“, schwärmt er.

Mit dem Fahrrad hat er die Umgebung befahren bis zum Schloss Westerwinkel, und er hat sich ein Eis auf der Schloßstraße gegönnt. Am Montag ging es dann wieder ins Büro, vom Wochenende frisch aufgetankt.

Den Aufenthalt genießen

Drei Plätze weiter genießt auch Rosa Dieweck aus Kempen am Niederrhein die Sonne mit einem Buch in der Hand. Für die gebürtige Niederländerin ist das Wohnmobil das zweite Zuhause. „Ich bin sehr viel damit unterwegs, alleine“, berichtet die unternehmenslustige ältere Dame.

Ihr gegenüber steht ein Fahrzeug mit Kennzeichen „COE“, vor dem Robert Rücker auf seine Frau Susanne wartet, die mit Hund Pedro einen Spaziergang macht. „Als wir gelesen haben, das Nordkirchen öffnet, sind wir am Freitag zum Test gegangen und Samstag hergekommen.“ Aus Nottuln hatten sie es auch nicht sehr weit, die Aussicht auf einen ordentlichen Stellplatz war zu verlockend.

„Wir haben in der letzten Zeit auch einmal so an einem See gestanden“, berichtet er, „aber das war nicht schön, man wurde immer sehr vorwurfsvoll angeschaut. Hier fühlen wir uns sehr wohl, meine Frau geht gerne mit dem Hund spazieren, ich mache es mir gemütlich“.

Weiteste Anreise aus dem Schwarzwald

Ganz vorne an der Einfahrt steht das Wohnmobil, dessen Kennzeichen die weiteste Anreise verrät: VS – Villingen-Schwenningen im Schwarzwald. Seine Besitzer sind über Heidelberg hierher gekommen, um am Montag dann nach Ottmarsbocholt zu fahren. Dort soll ihr Fahrzeug eine neue Klimaanlage bekommen. Eine Woche haben sie sich Zeit genommen für das ganze Unternehmen.

Der Betreiber des Wohnmobilstellplatzes, Michael Moll, ist froh, dass der Stellplatz endlich wieder geöffnet hat. Auf Facebook postet er jedenfalls: „Vielen Dank an alle, die trotz bescheidenen Wetters am gestrigen Samstag zu uns gekommen sind. Gegen 10.30 Uhr kamen wir am Platz an und freuten uns, dass bereits die ersten sieben Wohnmobilbesatzungen auf uns warteten. Im Laufe des Tages konnten wir laufend weitere Gäste begrüßen und hoffen, dass das Thema Lockdown nun endgültig vom Tisch ist.“

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Redaktion Lünen
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Günther Goldstein

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