Workshop zum Wohnen der Zukunft in Südkirchen

Fragen und Antworten

Um die Südkirchener Wohnhäuser dreht sich ein Besuch der Regionale-2016-Agentur am Freitag, 25. November. Wir erklären, was es genau mit dem Besuch auf sich hat, was das Südkirchener Quartiersmanagement damit zu tun hat und wie der aktuelle Stand der Wohnzukunft-Projekte ist.

SÜDKIRCHEN

, 23.11.2016, 05:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer kommt am Freitag genau nach Südkirchen?

Angekündigt haben sich Teilnehmer des Workshops „Hausgeschichte/n“, der, wie das Südkirchener Projekt „Wohnzukunft“ Teil der Regionale ist. An zwei Tagen (24. und 25. November) beschäftigt sich der Workshop mit der Frage „Wie leben wir und wie wollen wir in Zukunft leben?“, heißt es in der offiziellen Ankündigung. Nordkirchens Bauamtsleiter Josef Klaas erklärt auf Anfrage dieser Redaktion: „Wir haben das Projekt 'Wohnzukunft' und bei den Hausgeschichten handelt es sich um ein ähnliches Regionale-Projekt.“

Veranstalter des Workshops und des Rundgangs durch Südkirchen sind die Volkskundliche Kommission für Westfalen, Stadtbaukultur NRW, die Regionale 2016, der BMBF-Forschungsverbund „Der Lauf der Dinge oder Privatbesitz? Das Haus und seine Objekte zwischen Familienleben, Ressourcenwirtschaft und Museum“.

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Wann und wo findet der Rundgang statt?

Los geht es um 11 Uhr an der Filiale des K+K-Marktes, Oberstraße 41. Geplant ist ein Ortsteil-Spaziergang, bei dem die Beispiele aus der Praxis der Wohnzukunft Südkirchen angeschaut werden. Dem zugrunde liegt die Frage: „Wie kann man einen Ortsteil mit einem hohen Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern der 1950er- bis 1980er-Jahre fit für die Zukunft machen und ihn als lebenswerten Ort für jetzige und zukünftige Generationen sichern?“ Der Spaziergang findet seinen Abschluss im Quartiersbüro an der Unterstraße.

 

Stichwort „Quartiersmanagement“: Wie ist der aktuelle Stand bei den angestoßenen Projekten?

Bald soll die Umgestaltung des Spielplatzes an der Bodelschwinghstraße/Ecke Ketteler Straße beginnen, kündigt Josef Klaas an. Beim Bauhof sei das Trampolin bereits angekommen, mit dem neuen Zugang und die Pflasterung soll im besten Fall in nächster Zeit begonnen werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Wohnberatung des Quartiersbüros. Laut Quartiersmanagerin Adriana Haberer habe sich dabei herauskristallisiert, dass die Mehrzahl der älteren Südkirchener mit Eigenheim, die sich haben beraten lassen, lieber in eine altersgerechte Wohnung ziehen möchte, statt das eigene Haus umzubauen. Auch Baugrundstücke seien gefragt, so Adriana Haberer.

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Ein weiteres Beratungsangebot soll Ende November beginnen: die Haus-zu-Haus-Beratung der Kreishandwerkerschaft Coesfeld. Dabei werden zwei Experten Eigenheimbesitzer rund um den Lohkamp und die Graf-von-Gahlen-Straße beraten. „Wir haben etwa 200 Haushalte angeschrieben und auf die Aktion aufmerksam gemacht“, so Josef Klaas.

Bei der Beratung gehe es darum, Schwachstellen an den Wohnhäusern (hauptsächlich aus den 1960er- und 70er-Jahren) zu erkennen. Das könne die Energieeffizienz der Häuser betreffen, es kann aber auch um das Thema Barrierefreiheit gehen, so Klaas. Die Experten geben anschließend Hinweise, wie Hauseigentümer die Schwachstellen beseitigen können.

Das Quartiersmanagement wird finanziert aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen und der Gemeinde Nordkirchen.
Es kümmert sich darum, den Wohnstandort Südkirchen für zukünftige Generationen fit zu machen.
Kontakt: Quartiersmanagement WohnZukunft Südkirchen, Adriana Haberer und Tülin Kabis-Staubach, Unterstraße 29 Tel. (02596) 9723102 (donnerstags von 12 bis 18 Uhr).
Mehr Infos gibt es . 

 

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