Pascal Beck (r.) hat sich bei Westfalia Vinnum gut eingelebt. © Fleckmann
Fußball

„Besonderes Gemeinschaftsgefühl“ – Pascal Beck ist bei Westfalia Vinnum längst angekommen

Als Pascal Beck zu Westfalia Vinnum gewechselt ist, kannte er nur zwei Personen. Jetzt ist er mittendrin im Team und nimmt bei Trainer Dennis Gerleve längst eine tragende Rolle ein.

Neuer Fußballkreis, neues Umfeld, neue Leute. Als Pascal Beck zur vergangenen Jahreswende von Preußen Lünen zu Westfalia Vinnum gewechselt ist, änderte sich für den Außenverteidiger nahezu alles. Nun aber ist bald die erste Halbserie im neuen Dress geschafft und der 24-Jährige zieht ein erstes Fazit.

„Mir gefällt es hier richtig gut. Ich hatte das ja schon erwartet, aber es passt wirklich alles zusammen. Ich merke hier ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl, auch wenn die alle ein wenig älter sind, als ich“, schwärmt Pascal Beck von seiner mittlerweile nicht mehr neuen Mannschaft. Vor seinem Wechsel kannte er nur Robin Hagenmeyer und Spielertrainer Dennis Gerleve.

Denn klar, obwohl Beck mit 24 Jahren eigentlich im besten Fußballalter ist und bei anderen Clubs wohl schon zu den Erfahreneren zählen würde, ist der Außenflitzer bei Westfalia Vinnum einer der Jüngsten. Schließlich sind gerade in der Defensive einige Spieler schon über 30 Jahre alt. „Das macht aber nichts“, weiß der Neuzugang von Preußen Lünen.

Pascal Beck musste sich an die neue Umgebung erstmal gewöhnen

Dennoch brauchte auch der Spieler mit der Trikotnummer 17 ein wenig Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. „Ich kam ja vorher aus Lünen und hatte eigentlich nur im Fußballkreis Dortmund gespielt. Da ist hier der Kreis Recklinghausen schon ein Unterschied“, so Beck, der diese Unterschiede auch benennen kann. „Hier ist die Qualität sehr ausgeglichen und so gibt es teilweise schon extrem kuriose Ergebnisse. In Lünen und Dortmund gab es immer wieder Teams, die unten punktlos Kanonenfutter waren, das ist hier anders.“

Gerade deshalb ist es für die Mannschaft von Dennis Gerleve auch noch überhaupt nicht sicher, ob man trotz einer ordentlichen Ausbeute von 17 Punkten irgendwann ruhig schlafen kann. „Wir sind voll im Soll und werden Stand jetzt mit den unteren Rängen nichts zu tun haben“, gibt sich Pascal Beck zuversichtlich. „Aber sobald man mal eine schlechte Phase hat, kann es auch ganz schnell wieder in eine andere Richtung gehen. Wir haben ja auch schon in dieser Saison einige Punkte unnötig liegen gelassen.“

Sollten allerdings die letzten Spiele des Jahres 2021 einigermaßen erfolgreich gestaltet werden, dürfte man unter dem Weihnachtsbaum trotzdem eine relativ zufriedenstellende Bilanz vorfinden. „Uns trennt aktuell ein Punkt von Platz sechs und damit sind wir sehr zufrieden. Das darf aber auch durchaus unser Ziel sein, das zur Qualität der Mannschaft passt. Wenn wir am Ende so auf Platz fünf, sechs oder sieben landen, wäre das schon gut.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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