Darius Brüggemann (r.) trifft mit seiner neuen Mannschaft auf viele Ex-Mitspieler. © Jura Weitzel
Fußball

Darius Brüggemann, was ist der Unterschied zwischen dem DJK TuS Körne und dem SuS Olfen?

Beim SuS Olfen war Darius Brüggemann in der vergangenen Saison Kapitän, ging dann aber nach Dortmund. Beim Testspiel gegen die SG Selm sieht er nun ganz viele Ex-Mitspieler wieder.

Wie viele seiner Mitspieler, kehrte auch Darius Brüggemann Fußball-Bezirksligist SuS Olfen im Zuge des Umbruchs den Rücken zu und wechselte zum DJK TuS Körne. Vier Ex-Olfener zog es allerdings dagegen zur SG Selm und die stehen am Sonntag ihrem ehemaligen Kapitän gegenüber. Über dieses ganz besondere Wiedersehen sprach der ehemalige SuS-Kapitän mit RN-Mitarbeiter Nico Ebmeier.

Darius Brüggemann, wie gefällt es Ihnen bisher beim DJK TuS Körne?

Richtig gut. Ich wurde hier wirklich super aufgenommen und hatte vom ersten Tag an großen Spaß. Es macht richtig Bock, hier zu zocken.

Gibt es denn große Unterschiede zwischen den Dortmundern und dem SuS Olfen?

Ja, das würde ich schon so sagen. Alleine, dass hier bei jeder Trainingseinheit 18 oder 19 Spieler da sind, auch, wenn eigentlich Ferien sind. Dazu muss man auch ehrlich sein, dass die Qualität dann doch noch ein Tacken höher ist als in Olfen. Wir versuchen, den Ball spielerisch zu klären und glauben an unsere Stärke. Beim SuS waren es häufig lange Diagonal-Bälle und dann mal gucken, was so passiert. Sonst geht es auch einfach im Training etwas mehr zur Sache, es ist mehr Zug drin.

Aber das sorgt dann doch für mehr Konkurrenz für Sie, oder?

Ja natürlich. Aber das pusht einen ja auch nochmal extra. Ich habe bisher in fast jedem Testspiel durchgespielt und auch schon ein Tor geschossen, also denke ich, dass ich mich bisher ganz gut behauptet habe. Die Mannschaft ist sehr, sehr gut und ganz sicher habe ich auch starke Konkurrenz, aber ich gebe mein Bestes, dass ich zum Saisonstart auch spiele.

Nun treffen Sie am Sonntag auf die SG Selm, wo vier Spieler spielen, die den SuS mit Ihnen verlassen haben. Ist es dann etwas Besonderes für Sie?

Das ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Es sind ja nicht nur die vier, sondern auch Krabbe (Sebastian Kramzik, Anm. d. Red.) und Rene Schickentanz, mit denen ich zusammen in Bork gespielt habe. Außerdem habe ich selbst ja auch einige Zeit lang bei GW Selm gekickt. Man kennt hier die Leute und den Platz, da könnte es ein richtig cooles Spiel werden.

Haben Sie vorher mit Ihren Ex-Kollegen geschrieben? Gibt es vielleicht eine Wette?

Nein, das noch nicht (lacht). Aber natürlich haben wir miteinander geschrieben und ein paar Späßchen zum Spiel gemacht. Ich habe mir auch das Testspiel gegen Cappenberg angeschaut und danach mit den Jungs gequatscht.

Dann geht es ja auch schon bald mit der Saison los. Was sind da Ihre Ziele?

Ich habe schon beim Wechsel gesagt, dass ich Fußball spiele, um zu spielen. Daher will ich natürlich unbedingt hier zur Stammelf gehören. Ich hoffe auf viele Spielanteile und denke auch, dass das gut klappen wird. Mit der Mannschaft glaube ich auch schon daran, dass wir oben mitspielen können. Mal gucken, was da in der Liga so geht.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
Zur Autorenseite
Nico Ebmeier