Beim SuS Olfen hat sich ein junger Spieler in dieser Saison einen Stammplatz erkämpft. © Nico Ebmeier
Fußball

Einer der jüngsten Stammspieler beim SuS Olfen auf dem Weg „eine absolute Macht zu werden“

Seit dieser Spielzeit ist ein 21-jähriger Spieler von Fußball-Bezirksligist SuS Olfen zum Stammspieler aufgestiegen. Sein Trainer Jupp Ovelhey kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Zuletzt war beim SuS Olfen einiges los: Nach gerade einmal einer Fußball-Bezirksliga-Saison wird Trainer Jupp Ovelhey den Verein zum Ende der aktuellen Spielzeit verlassen. Über einen seiner Noch-Schützlinge spricht der SuS-Trainer in höchsten Tönen. Müssen sie sich in Olfen deswegen sorgen machen, dass der Spieler seinem Trainer zu den Sportfreunden Merfeld folgt?

Jupp Ovelhey wird ab kommender Saison nicht mehr beim SuS Olfen an der Seitenlinie stehen.
Jupp Ovelhey wird ab kommender Saison nicht mehr beim SuS Olfen an der Seitenlinie stehen. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Einen seiner Spitznamen bekommt Jens Wennemann, noch während er im Kader der Zweiten steht, von seinem damaligen Trainer Mario Rast, der mittlerweile die SG Selm betreut. „Ich bin wie ein kleiner Terrier, hat Rasti mal zu mir gesagt“, erzählt Wennemann mit einem Lachen. Ein Vergleich, den der Spieler vor allem auf das Verhältnis seiner Körpergröße zu der damaligen Position zurückführt.

Denn der heute 21-Jährige spielt trotz einer Körpergröße von 1,79 Meter in seiner ersten Senioren-Saison 2018/2019 für SuS Olfen II in der Innenverteidigung. „Das hat der Trainer wohl gesagt, weil ich nicht so die Statur habe und er mich auf der Position eher weniger gesehen hat“, sagt Wennemann über den Spitznamen.

Verteidiger wird eine ernsthafe Option für die erste Mannschaft

Vergangene Spielzeit wird der Verteidiger dann auch zu einer Option für die Erste und pendelt geduldig zwischen den Mannschaften hin und her. „Ich habe auf meine Einsätze gewartet und hatte auch kein Problem damit auch mal der Bankwärmer zu sein“, erzählt der gelernte Physiotherapeut. Eine Eigenschaft, die Jupp Ovelhey sehr an seinem Spieler schätzt.

„Jens ist sehr geduldig, aber trotzdem ehrgeizig, das schätze ich sehr an ihm“, sagt der SuS-Trainer. In dieser Saison nimmt sich Ovelhey außerdem der Position des 21-Jährigen an und beordert Wannemann auf die rechte Abwehrseite. „Er ist wirklich schnell und hat einen starken rechten Fuß“, sagt Ovelhey.

„Was ihm noch fehlt, ist die Technik, aber das kompensiert er ganz gut mit seinem eisernen Willen“, sagt der Übungsleiter. Für den Noch-SuS-Trainer ist der Verteidiger ein „Lichtblick, der, wenn er gefährlicher bei Flankenläufen wird, eine absolute Macht werden kann“.

Jens Wennemann hat seinem Trainer unteranderem durch seine Schnelligkeit sehr imponiert.
Jens Wennemann hat seinem Trainer unter anderem durch seine Schnelligkeit sehr imponiert. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Spieler möchte sich beim SuS Olfen festspielen

Sorgen machen müssen sich die Mannschafts-Kollegen von Jens Wennemann aber nicht, dass der neu formierte Außenverteidiger seinem Trainer zu SF Merfeld folgt – auch wenn ihm sein Trainer gut in Erinnerung bleiben wird. „Ich fand den Jupp gut als Trainer, wie er uns am Spielfeldrand immer aktiv unterstützt hat, aber ich möchte mich jetzt erst mal in Olfen festspielen“, so der Spieler.

Dann ist es ein erklärtes Ziel des Außenspielers, sich auch beim nächsten Trainer als Stammkraft zu beweisen und mit dem SuS Olfen die Bezirksliga zu halten.

Über den Autor
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Ist passionierter und aktiver Sportler aus dem schönen Bergischen Land und seit 2011, ursprünglich wegen des Studiums, im Ruhrgebiet unterwegs. Liebt die Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und das Aufschreiben ihrer Geschichten im Speziellen.
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Janis Czymoch

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