Robin Hagenmeyer traf doppelt zum Sieg. © Jura Weitzel
Fußball

Nach vier sieglosen Spielen: Westfalia Vinnum gelingt in „Kampfspiel“ die Wende

Auf schwierigem Geläuf bei Borussia Ahsen erkämpfte sich Westfalia Vinnum den ersten Sieg seit über einem Monat. Grund für den Erfolg war vor allem die Chancenverwertung.

Seit dem 12. September hatte Fußball-A-Ligist Westfalia Vinnum kein Spiel mehr gewonnen. Doch am Sonntag endete diese Serie nach über einem Monat. Mit 3:1 (0:1) besiegte das Team von Spielertrainer Dennis Gerleve den SV Borussia Ahsen.

„Es war ein Kampfspiel auf einem echt tiefen Rasen. Fußballspielen war nicht wirklich möglich, aber wir haben den Kampf angenommen und unterm Strich verdient gewonnen“, zieht der Coach ein erstes Fazit nach dem Spiel. Dabei machte die Westfalia in Ahsen sogar gleich alle vier Treffer.

Denn in der ersten Halbzeit war es der Vinnumer Michael Asemann, der einen Borussia-Schuss ins eigene Tor abfälschte (23.). Danach dauerte es knapp 30 Spielminuten, bis sich die Gelb-Schwarzen von dem Rückstand erholte, doch dann schlug Vinnum eiskalt zurück.

Westfalia Vinnum findet in Erfolgsspur zurück

Erst war es Fatih Cengiz (53.) und dann zwei Mal Robin Hagenmeyer (58., 90.), die Vinnum auf die Siegerstraße brachten. „Wir haben nach dem 0:1 nichts mehr zugelassen und die Dinger vorne dann eiskalt weggemacht. Der Sieg war jetzt einfach extrem wichtig“, lobt der Spielercoach.

Dabei ist Dennis Gerleve mit eigentlich jedem Mannschaftsteil sehr zufrieden: „Unsere Defensive ist wirklich extrem verbessert und gerade Murat Cengiz hat ein überragendes Spiel gemacht.“ Mit dieser Einstellung dürften dann auch in der Zukunft weitere Siege folgen.

Vinnum: Roser – Wessels, Wendel, F. Cengiz, A. Forsmann, M. Cengiz, Beck (65. Stanek), Asemann (60. F. Forsmann), Dzierzega, Gerleve, Hagenmeyer

Tore: 1:0 Asemann (23./ET), 1:1 F. Cengiz (53.), 1:2 Hagenmeyer (58.), 1:3 Hagenmeyer (90.)

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier