Volleyball

Neue Gegner, neuer Modus: Durchgeimpfter SuS Olfen freut sich trotzdem auf „normales Jahr“

Die Volleyballerinnen starten Mitte Oktober in ihre erste richtige Verbandsliga-Saison und dürfen sich auf viele neue Gesichter freuen. Es geht nämlich in eine andere Staffel.

Senden statt Sande. Münster statt Minden. Ostbevern statt Preußisch Oldendorf. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SuS Olfen stehen in der neuen Saison vor neuen Herausforderungen. Grund dafür ist ein Staffelwechsel.

Union Lüdinghausen II, ASV Senden, USC Münster III, BSV Ostbevern II, TSC Gievenbeck, Saxonia Münster und der TV Mesum. Das sind die Gegner, auf die der SuS in der neuen Saison trifft. Statt großen Unbekannten aus Ostwestfalen geht es nun wieder zurück ins etwas bekanntere Münsterland.

Neue Gegner für den SuS Olfen

„Wir kennen die Mannschaften hier jetzt nicht groß mehr als die aus der alten Staffel. Aber es ist natürlich ein Riesen-Unterschied, was die Anfahrt zu den Auswärtsspielen betrifft. In der ehemaligen Staffel mussten wir insgesamt fast 900 Kilometer fahren, da kommen wir jetzt niemals hin“, freut sich Dietmar Köhler, Trainer der Olfenerinnen.

Aber es gibt auch schlechte Nachrichten in der neuen Verbandsliga-Gruppe. „Die Liga ist mit Sicherheit stärker als die alte. Aber das soll uns auf keinen Fall Angst machen. Wir haben einen sehr guten Kader und freuen uns auf die Saison. Gerade weil wir ja so lange nicht mehr spielen durften“, so Köhler. Der Hintergrund, dass in der Staffel vier mehrere zweite und dritte Mannschaften spielen, steigere das Niveau enorm.

In der vergangenen Spielzeit war die Staffel wesentlich größer und deshalb hätte fast die halbe Liga den Gang in die Landesliga antreten müssen, wäre das Coronavirus nicht dazwischen gekommen. Ab Oktober wird das nun anders sein. Zwei Teams steigen ab, eine Mannschaft steigt auf. „Das ist natürlich besser, weil man auf Platz fünf zum Beispiel etwas mehr Ruhe hat“, sagt der Coach. Dafür gibt es keine Relegation, die eine erneute Chance für die designierten Absteiger darstellen würde.

Dass die aktuelle Saison schon wieder der Pandemie zum Opfer fallen könnte, glaubt Dietmar Köhler nicht: „Wir sind komplett durchgeimpft und da wir in Olfen nach der 3G-Regel handeln, dürften wir wohl keine Probleme haben. Wir freuen uns einfach nur sehr, dass es endlich wieder losgeht.“ Das erste Testspiel hatten die SuSlerinnen in der vergangenen Woche auch schon. Gegen die Sportfreunde Datteln gewann Olfen knapp in fünf Sätzen. Richtig ernst wird es dann am 24. Oktober um 15 Uhr mit dem Heimspiel an der Hoddenstraße gegen den TSC Gievenbeck.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier