Pablo Tenkhoff Otero (l.) fällt am Sonntag für den SuS Olfen aus. © Nico Ebmeier
Fußball

Noch lange kein Endspiel, aber SuS Olfen steht vor „extrem wichtiger Partie“

Nach Spielen gegen die großen Aufstiegsfavoriten, trifft der SuS Olfen nun auf einen Gegner aus dem Tabellenkeller. Gerade deshalb ist dieses Spiel für den Bezirksligisten auch so extrem wichtig.

Irgendwann muss der Knoten doch endlich mal platzen, mag man sich mittlerweile beim Fußball-Bezirksligisten SuS Olfen denken. Denn nach acht Spieltagen wartet der Ligaletzte immer noch als einziges Team auf den ersten Saisonsieg. Am Sonntag (15 Uhr, Pferdebachstraße, Witten) gegen den TuS Stockum soll sich das nun endlich ändern.

Bezirksliga 9

TuS Stockum – SuS Olfen

Dennoch will Trainer Patrick Linnemann angesichts der Woche für Woche schlechter aussehenden Lage noch lange nicht von einem Endspiel sprechen. „Hört die Saison nächste Woche schon auf?“, fragt er darauf angesprochen ironisch, „aber klar, es ist für uns eine extrem wichtige Partie. Auch wenn uns aktuell auch jedes andere Spiel wichtig ist. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich am Wochenende drei Punkte fordere.“

Zwar ist der TuS Stockum aktuell noch vier Zähler von der Abstiegszone entfernt, doch im Gegensatz zu den vorigen Gegnern aus Mengede und Nordkirchen dürften die Wittener durchaus zu besiegen sein. „Zumindest auf dem Papier ist Stockum für uns schlagbar. Wir haben nun als Ziel ausgegeben, bis zur Winterpause noch sieben Punkte mindestens zu holen. Damit müssen wir am Sonntag unbedingt anfangen.“

Probleme, seine Jungs immer wieder zu motivieren, hat der Coach dabei aktuell noch nicht. „Da gibt es noch keine Schwierigkeiten. Die Mannschaft ist wach und hat Bock zu gewinnen. Natürlich darf man auch mal niedergeschlagen sein, aber wir stehen immer wieder auf“, so Linnemann.

Nur personell sieht es weiterhin nicht allzu rosig aus. Zu den Verletzten vergangener Wochen gesellen sich gegen Stockum Pablo Tenkhoff Otero, Leon Westrup und Henrik Maruhn. „Das ist gerade offensiv echt ein Problem, ich werde, glaube ich, nur Defensive auf der Bank haben“, sagt der Olfener.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier