Bianca Eckmann und der SuS Olfen hoffen auf eine erfolgreiche Saison. © Jura Weitzel
Handball

SuS Olfen hofft auf starken Saisonstart – und hat einen Trumpf in der Hinterhand

Nach der Corona-Pause starten die Handballerinnen des SuS Olfen in die Saison. Ob sich die harte Arbeit auszahlt, wird sich in den ersten Spielen zeigen. Einen Trumpf hat der SuS in der Hinterhand.

Vor zwei Jahren trafen die Olfener Handball-Damen bereits auf den Elmar Herne 22 – am Samstag (17 Uhr) ist es wieder soweit. Im Heimspiel gegen den Herner Verein startet der SuS Olfen in die neue Saison – und hat sich dafür einiges vorgenommen.

„Wir erwarten schon, dass wir das Spiel gewinnen“, erklärt Trainerin Eva Bramsel. Die vorangegangenen Testspiele hat die Mannschaft gemeistert und konnte ganze vier Siege mit nach Hause nehmen. Und das, obwohl zwei der Gegner eine Liga über den Handballerinnen standen.

Trotz der Erfolge lief bei dem Probedurchlauf aber nicht alles glatt, so die Trainerin: „Vor allem an unserer Trefferquote müssen wir noch arbeiten. Da ist vorne noch zu viel daneben gegangen.“ Ansonsten fielen noch Kleinigkeiten in der Abwehr auf, an denen Bramsel mit ihren Spielerinnen arbeiten will. „Wir sind noch nicht da, wo wir stehen wollen – auch konditionell müssen wir noch eine Schippe drauflegen“.

SuS Olfen bewies auch während der Pandemie Teamgeist

Für die neue Saison erhoffen sich die Handballerinnen einen Platz in der oberen Hälfte. So wollen sie sich für ihre harte Arbeit während des Lockdowns belohnen. Von der Pandemie hat sich die Mannschaft nicht aufhalten lassen – über Zoom haben sie zweimal wöchentlich trainiert, nebenbei an Lauf-Challenges teilgenommen und sogar Mannschaftsabende online abgehalten.

Das Ganze hat sie laut Trainerin Bramsel nur zusammengeschweißt: „Das war eine wirklich kuriose Zeit. Doch der Zusammenhalt und das Training haben die Mädels näher zusammengebracht – sie sind ein viel besseres Team geworden“, erzählt sie stolz. Der Teamspirit könnte so zum großen Vorteil der Olfenerinnen gereichen.

Eva Bramsel schätzt die Chancen ihrer Mannschaft auf eine gute Saison als gut ein. „Letztendlich müssen wir abwarten, auf wen wir alles bei den Spielen treffen“, erklärt die Trainerin, „interessant wird auch, ob die Mannschaften überhaupt noch so bestehen, wie bei den letzten Spielen.“ Da die vergangene Saison so abrupt endete, standen sich die Mannschaften lange nicht mehr auf dem Feld gegenüber. Grundsätzlich freuen sich aber alle darauf, die kommende Saison wieder durchspielen zu können.