Murat Cengiz fällt mit einer Fußverletzung bei Westfalia Vinnum aus. © Jura Weitzel
Fußball

Westfalia Vinnum trifft auf Kellerteam – „Schauen trotzdem nur auf uns“

Westfalia Vinnum trifft mit Rot-Weiß Erkenschwick auf ein Team aus dem Tabellenkeller. Mit einem Sieg könnte der Abstand auf die „rote Zone“ auf neun Punkte anwachsen.

Die Erleichterung war groß, als der Schiedsrichter das Spiel von Westfalia Vinnum am vergangenen Sonntag abpfiff. Nach vier Spielen ohne Erfolgserlebnis konnte der Fußball-A-Ligist endlich wieder jubeln und hofft nun, am Sonntag gegen RW Erkenschwick (15 Uhr) in der Erfolgsspur zu bleiben.

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Westfalia Vinnum – Rot-Weiß Erkenschwick

„Steine sind uns da jetzt zwar nicht von den Herzen gefallen, aber es war schon gut, dass wir da wieder gewonnen haben“, analysiert Vinnums Spielertrainer Dennis Gerleve relativ trocken die Gefühle nach dem Sieg. „Aber nun ist es viel wichtiger, dass wir die Leistung auch ins nächste Spiel mitnehmen.“

Denn mit RW Erkenschwick ist ein Team an der Borker Straße zu Gast, das aktuell Drittletzter in der Tabelle ist und damit dort rangiert, wo Vinnum auf gar keinen Fall hinmöchte. „Wir wollen einen ruhigen Winter haben und dafür wäre ein Sieg natürlich sehr gut. Wir wollen unbedingt den Abstand nach unten vergrößern“, so Gerleve.

Dass das Spiel deshalb aber wichtiger ist als beispielsweise ein Mittelfeldduell, verneint er dennoch klar: „Wir schauen trotzdem nur auf uns, egal gegen wen wir spielen.“ Einzig die Verletztenliste trügt aktuell die Stimmung bei der Westfalia ein wenig. Obwohl es unter der Woche „eigentlich sehr gut“ aussah, fehlen nun drei wichtige Spieler am Sonntag.

Murat Cengiz, der beim 3:1-Sieg gegen Ahsen noch geglänzt hatte, fehlt nun gegen Erkenschwick mit einer Fußverletzung. „Das ist natürlich superbitter, weil er wirklich gut gespielt hat“, kommentiert Dennis Gerleve den Ausfall. Neben Cengiz muss er dabei wohl auf Maximilian Stanek und Moritz Wendel verzichten.

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier