Fußball

Westfalia Vinnum will die Enttäuschung vergessen machen, aber: „Es kommt einiges auf uns zu“

Nachdem Westfalia Vinnum zuletzt verlor, soll gegen die DTSG Herten wieder Zählbares her. Welcher Kader es richten soll, ist noch offen: Personell könnte sich noch in beide Richtungen etwas tun.

Zuletzt war die Offensive die größte Baustelle bei Westfalia Vinnum. Gegen SW Meckinghoven unterlag die Westfalia in der Fußball-Kreisliga A mit 1:2. Spielertrainer Dennis Gerleve monierte wegen Urlauben und Verletzungen fehlende Alternativen in der Abteilung Attacke der Vinnumer. Beim Spiel gegen die DTSG Herten am Sonntag (15 Uhr) könnte sich etwas Besserung einstellen – sich dafür aber auch neue Lücken auftun.

„Grundsätzlich wird sich nicht viel verändern“, sagt Gerleve insbesondere im Hinblick auf die Offensive. „Wir müssen abwarten, wie sich die Lage entwickelt.“ Eventuell ist Yusuf Demir, der kurz zuvor aus dem Urlaub zurückkehrt, wieder dabei. Der Einsatz des Offensivmanns entscheidet sich aber kurzfristig.

Fehlen hingegen werden Moritz Wendel (Urlaub), Max Stanek (beruflich verhindert) und der langzeitverletzte Sven Quante. Außerdem werden in nächster Zeit gleich mehrere Spieler der Westfalia Vater und könnten deswegen kurzfristig fehlen.

Defensive von Westfalia Vinnum wird gefordert werden

Das Spiel gegen Meckinghoven vergessen zu machen, könnte im schlimmsten Fall eine nochmals deutliche schwierige Aufgabe werden. Dieses Spiel sei aber abgehakt, der Blick richtet sich auf die Partie gegen Herten. „Da wird einiges auf uns zukommen“, weiß Gerleve. „Herten hat viel Qualität. Sie kommen über das Körperliche. Wir müssen den Kampf annehmen.“

Das dürfte auch für die Abwehr gelten. die DTSG zeigte sich in den ersten beiden Spielen mit sechs Treffern torfreudig. Die Westfalia-Defensive, die für Gerleve Grundlage für erfolgreiches Spiel ist, dürfte gewarnt sein. „Es wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt der Vinnumer Coach, „aber das ist jedes Spiel in dieser Liga.“

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel