18-Jähriger ohne Führerschein sorgt auf Kreisel für Unfall mit vier Verletzten

Verkehrsunfall

Liegemietwagen dienen der Beförderung von Patienten. Ein 18-Jähriger ohne Führerschein lenkte ein solches Auto durch Olfen. Die Rückfahrt trat er in einem anderen Liegewagen an, als Patient.

von Andre Braune

Olfen

, 24.11.2018, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das ist der Liegemietwagen, mit dem der Unfallfahrer unterwegs war.

Das ist der Liegemietwagen, mit dem der Unfallfahrer unterwegs war. © Andre Braune

Zu schnell, ohne Führerschein und vermutlich abgetrunken: Für den 18-Jährigen, der am Freitag gegen 22 Uhr am Kreisverkehr B 235/Dattelner Straße/Eversumer Straße einen Unfall baute, kommt einiges zusammen. Allerdings endete die Angelegenheit nochverhältnismäßig glimpflich.

Mit großem Tempo ist der Wagen über den Kreisel B 235/Dattelner Straße/Eversumer Straße regelrecht geschossen.

Mit großem Tempo ist der Wagen über den Kreisel B 235/Dattelner Straße/Eversumer Straße regelrecht geschossen. © Andre Braune

Wie Polizeioberkommissar Jann Hagena von der Polizei in Lüdinghausen berichtete, fuhr der junge Mann aus Waltrop aus Richtung Datteln kommend augenscheinlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit entgegen der Fahrtrichtung mit einem Liegemietwagen in den Kreisverkehr ein, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und ist dann geradeaus über die bepflanzte Mittelinsel „regelrecht geschossen“. Im weiteren Verlauf prallte der Liegemietwagen mit einem Kleinwagen zusammen und kam schließlich im Graben zum Stillstand.

Kleinwagen ist ebenfalls betroffen

Der Fahrer des Liegemietwagens, bei dem sich laut Polizeioberkommissar Hagena Hinweise auf Alkoholkonsum bestätigten, wurde dabei leicht verletzt. Sein Beifahrer blieb unverletzt. Die drei Insassen des Kleinwagens wurden ebenfalls leicht verletzt. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten war auch die Feuerwehr Olfen vor Ort, die die Einsatzstelle zur Patientenversorgung und für die polizeilichen Ermittlungen ausleuchtete. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

Die Polizei spricht am Samstagmorgen von Sachschaden in Höhe von 9200 Euro.

Lesen Sie jetzt