Abbau der Vinnumer Notunterkunft hat begonnen

Letzter Arbeitstag für Mitarbeiter

Die letzten Flüchtlinge haben in der vergangenen Woche die Notunterkunft in Olfen-Vinnum verlassen. Am Montag war für die Mitarbeiter des DRK der letzte Arbeitstag. Der Abbau hat begonnen - bald schon soll von der Unterkunft nichts mehr zu sehen sein. Die Stadt interessiert sich derweil für die Übernahme einiger Gegenstände.

VINNUM

, 31.10.2016, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abbau der Vinnumer Notunterkunft hat begonnen

Was im vergangenen Jahr mühevoll aufgebaut wurde, steht jetzt kurz vorm Abbau. Schon bald soll von der Flüchtlingsunterkunft in Vinnum nichts mehr zu sehen sein.

Vor Ort wird im November noch Ghalet Bakkar, Mitarbeiuer des DRK in der Notunterkunft, sein. „Er wird in den nächsten Wochen noch als Ansprechpartner für die Unternehmen, die die Zeltstadt abbauen, zur Verfügung stehen“, erklärte DRK-Vorstand Christoph Schlütermann auf Anfrage unserer Redaktion. Er wisse halt, wo die verschiedenen Anschlüsse liegen. Auch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes werden in den kommenden Wochen noch in und an der Notunterkunft in Vinnum sein und das Gelände bewachen.

Elektrische Leitungen und Anschlüsse werden entfernt

Wie Christoph Schlütermann erklärte, habe der Abbau bereits begonnen. Zunächst werden man das Waschhaus abbauen. In anderen Zelten beginnen die Ausräumarbeiten. So werden die elektrischen Leitungen und Anschlüsse entfernt. Schlütermann: „Mitte November soll mit dem Abbau der Zelte begonnen werden.“

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Schlagworte Vinnum

Der DRK-Vorstand teilte mit, die Stadt Olfen werden wohl einige Gegenstände übernehmen. Auf Anfrage bestätigte dies Bürgermeister Wilhelm Sendermann. „Wir möchten Waschmaschinen und die Stahlrohrgestelle der Betten übernehmen.“ Diese Gegenstände könne man zur Unterbringung von zugewiesenen Flüchtlingen nutzen. Die Gegenstände werde man zwischenlagern. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs würden die Betten abbauen.

Wie Wilhelm Sendermann erklärte, sei man in Gesprächen mit der Bezirksregierung in Arnsberg. Denn wenn im nächsten Jahr wieder Flüchtlinge zugewiesen würden, müsse man Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung haben.

Wie berichtet, plant die Stadt den Bau einer Unterkunft im Bereich des Vinnumer Landwegs im Bereich der Erweiterung des Gewebegebiets Olfen-Ost. Der Neubau wird aber erst in einigen Monaten zur Verfügung stehen. Sendermann: „Wir überlegen gemeinsam mit der Bezirksregierung eine Zwischenlösung.“ 

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