An diesen Stellen in Olfen gibt es bald "Defis"

Geräte gegen Herzprobleme

Im Olfener Stadtgebiet wird es bald an fünf öffentlichen Stellen Zugang zu Defibrillatoren geben. Die lebensrettenden Geräte sind bereits bestellt. Mit der Realisierung des Projekts hofft das Ordnungsamt, einen lang gehegten Wunsch der Stadt nun endlich zu Ende bringen zu können. Auf unserer Karte sehen Sie, wo die Geräte stehen werden.

OLFEN

, 17.09.2015, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
An diesen Stellen in Olfen gibt es bald "Defis"

An verschiedenen Standorten in Olfen sollen demnächst sogenannte Defibrillatoren angebracht werden.

„Ersthelfer können so im Notfall schnell zu Lebensrettern werden“, verweist Alissa Rohkämper, Mitarbeiterin des Ordnungsamts, auf die Bedeutung der Geräte. Ein Defibrillator, kurz Defi, ist ein medizinisches Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern beenden kann. Im Notfall bringen die Geräte den Schlag des Herzens also wieder in Takt.

An fünf öffentlich zugänglichen Stellen in Olfen finden sich zukünftig halbautomatische Defibrillatoren. Dem Anwender wird der Gebrauch des Defis durch Sprachanweisungen erklärt. Die Schockabgabe muss durch Drücken eines einzigen Knopfes selbst ausgelöst werden.

Sechs Defibrillatoren sind schon bestellt

Die Stadt hat sechs Defibrillatoren bestellt. Fünf Stück für die Anbringung im öffentlichen Bereich, einen für die Ausstattung des neuen Feuerwehrfahrzeuges in Vinnum. Die Geräte werden in den Bereichen Marktplatz/Volksbank, Kirche/Grundschule, Stadthalle/Schwimmbad, Gesamtschule/Steversportpark und Naturbad angebracht. Sie werden 24 Stunden zugänglich sein. Im kommenden Jahr werden dann fünf weitere Defis ebenfalls für die Anbringung im öffentlichen Bereich angeschafft.

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Die Anschaffung von Defibrillatoren ist Bestandteil eines Sicherheitskonzeptes. Bereits stattgefunden hat die Einrichtung eines Notfall-Orientierungssystems. Notfall-Schilder wurden in den Außenbereichen von Olfen angebracht und deren Koordinaten bei den Leitstellen der Polizei und Feuerwehr hinterlegt. Im Notfall können hilfebedürftige Personen anhand der jeweiligen Standortnummer direkt geortet werden.

Notinseln gehören auch zum Konzept

Ein dritter Punkt im Rahmen dieses Konzeptes ist die Einführung von Notinseln. Dabei sollen Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufgezeigt werden. 30 Partner-Geschäfte seien gefunden, die Materialien zur Ausstattung im Druck, so Alissa Rohkämper.

Hier sollen demnächst Defibrillatoren stehen:

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