Apfelsaft direkt aus der Region - der Olfener und Waltroper BUND nimmt wieder Äpfel an

Apfelannahme

Diesen September können wieder Äpfel zur Weiterverabeitung zum Streuobstwiesen-Apfelsaft zum BUND Olfen gebracht werden. Für die Qualität wird auf besondere Anforderungen geachtet.

Olfen

, 09.09.2019, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Apfelsaft direkt aus der Region - der Olfener und Waltroper BUND nimmt wieder Äpfel an

Auch dieses Jahr nimmt der BUND Olfen wieder Äpfel zur Saftverarbeitung an. © J.Kratz

Seit Jahrhunderten gehören Obstwiesen zur bäuerlichen Olfener und Waltroper Kulturlandschaft. Sie beherbergen zahlreiche, zum Teil seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Der Streuobstwiesen-Apfelsaft leiste laut BUND Olfen einen Betrag dazu, diese Obstwiesen zu erhalten.

Wo und wann Interessierte ihre Äpfel abgeben können

Zur Herstellung des Saftes nimmt der BUND Äpfel aus Streuobstwiesen an. Die Annahmestelle der Olfener und Waltroper BUND-Gruppen ist auf dem Gelände des Raiffeisenmarktes in Datteln, Emscher-Lippe-Straße 18 (im Kreisverkehr am ehemaligem Toom abbiegen).

Die BUND-Mitglieder nehmen die Äpfel am Samstag, 21. September von 8.30 Uhr bis 13 Uhr entgegen. Für die Äpfel wird 0,17 Euro je Kilo gezahlt. Saftgutscheine oder Ähnliches werden nicht herausgegeben.

An die Äpfel werden besondere Qualitätsanforderungen gestellt

Damit aus den Äpfeln hochwertiger Apfelsaft hergestellt werden kann, müssen sie besondere Qualitätsanforderungen erfüllen:

  • Sie stammen ausschließlich aus Streuobstwiesen oder naturnahen Gärten.
  • Weder die Obstbäume noch der Unterwuchs wurden mit Pestiziden behandelt. Ferner wurden auf der gesamten Fläche ganzjährig keine Silagesickerstoffe, Abwässer, Klärschlämme oder Ähnliches ausgebracht.
  • Das angelieferte Obst ist reif, nicht angefault und ohne Holz und Blätter.

Weiterverabeitung ohne Wasser - und Zuckerzusatz

Die Äpfel werden von der Mosterei Möller in Recklinghausen versaftet und ohne Wasser- und Zuckerzusatz in Flaschen abgefüllt, um ein vitaminreiches Nahrungsmittel zu erhalten.

Nachfragen telefonisch an (02595)-3361, per E-Mail am info@bund-olfen.de oder im Internet unter www.bund-olfen.de.

Saft - die Alternative zum Verkommen lassen des Obsts

Dieses Jahr begann die Erntezeit früher als üblich und die Ruhr Nachrichten berichteten bereits darüber, dass sich für viele die Frage auftat, was nun mit der Ernte zu machen sei.

Dr. Irmtraud Papke vom Biologischen Zentrum Kreis Coesfeld hat schon Ende letzten Monats die Antwort gegeben: Saft. „Es wäre viel zu schade, die Früchte verkommen zu lassen.“

Nicht nur, weil Äpfel ohnehin ein leckeres und gesundes Obst sind, sondern weil sie in diesem Jahr wegen der vielen Sonnentage auch besonders süß seien.

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