Bürgerbus holt Fahrgäste von zu Hause ab

Pilotprojekt in NRW

Manfred Kostrewa von der Mobilitätszentrale hat in einer Versammlung der Fahrer das neue Konzept zum bedarfsgesteuerten Fahren des Bürgerbusses vorgestellt. Am 1. Dezember soll die öffentliche Einführung erfolgen. Am 3. Dezember können die Fahrer loslegen. Wie funktioniert das neue System?

OLFEN

von Von Antje Pflips

, 27.09.2012, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim bedarfsgesteuerten Fahren holt der Bürgerbus seine Fahrgäste von zu Hause ab.

Beim bedarfsgesteuerten Fahren holt der Bürgerbus seine Fahrgäste von zu Hause ab.

Zwingend erforderlich ist die Bushaltestelle, die am Anfang oder am Ende der Strecke steht. Erforderlich ist aber auch ein Anruf bei der Mobilitätszentrale mit Angabe der Abhol- und Zielhaltestelle. „Je eher angerufen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass zum gewünschten Zeitpunkt gefahren werden kann“, erklärte Manfred Kostrewa. Das Fahrtennetz erstreckt sich auf das gesamte Olfener Stadtgebiet von Kökelsum bis Vinnum, vom Schliekerpark bis zum Freizeitpark Eversum.Vorläufig sind zu den 16 bestehenden Haltestellen 24 neue hinzugekommen. So werden der Freizeitpark Eversum, der Bauernladen Schulze-Kökelsum oder der Campingplatz Lützow in Vinnum mit angefahren. Endgültig stehen noch nicht alle Standpunkte fest. Manfred Kostrewa und der Vorstand arbeiten weiter an einem effektiven Netz, das sich in der Praxis bewähren muss.

Olfen ist die erste Stadt in NRW, deren Bürgerbus das bedarfsgerechte Fahren einführt. „Alle Augen sind auf uns gerichtet“, sagte Christoph Kötter, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, denn landesweit handelt es sich um ein Pilotprojekt. Rechtzeitig erhalten alle Haushalte einen Flyer, der über Fahrplan und Modalitäten informiert.

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