Darum setzt die kfd Olfen-Vinnum auf das Engagement der Mitglieder

rnKatholische Frauengemeinschaft

Die Fusion der katholischen Frauengemeinschaften Olfen und Vinnum ist jetzt auch namentlich vollzogen. Der neue Name lag auf der Hand.

von Maria Niermann

Olfen

, 07.04.2019, 05:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ihr hört zu. Ihr nehmt Euch Zeit füreinander. Helfen und Hören – beides ist wichtig und es ist zum Wohl Eurer Mitglieder.“ Das sagte Helga Eckmann, Vorsitzende des Pfarreirates der Olfener Vitus-Gemeinde in ihrer Gruß-Ansprache zur Jahreshauptversammlung der kfd Olfen. Hier erwähnte sie ausdrücklich die Bezirkshelferinnen, die die Mitglieder regelmäßig besuchen.

120 Teilnehmerinnen

Rund 120 Frauen waren am Dienstag in der Olfener Stadthalle zusammengekommen, um auf das Jahr 2018 zurückzublicken, um einen Vorstand zu wählen, um sich einen neuen Namen zu geben – und um zu reden und um zuzuhören.

Name in Sekundenschnelle gefunden

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war in Sekundenschnelle abgehandelt: Nach der durchgeführten Fusion der kfd Vinnum mit der kfd in Olfen musste ein neuer Name her. Vorsitzende Heike Sander schlug im Namen des Vorstandsteams vor: kfd Olfen-Vinnum – die Versammlung votierte einstimmig dafür. Somit ist das Kapitel Fusion nun abgeschlossen und muss jetzt mit Leben gefüllt werden. In ihrem Jahresbericht konnte Heike Sander von vielen Aktivitäten in 2018 berichten, wobei das k für katholisch ein wichtiger Bereich ist und bleibt. Es gibt Gottesdienste, Wallfahrten, Gebetsstunden, Andachten, aber auch Ausflüge und Kochabende.

Unterstützung bei der Organisation erbeten

Und genau wie nur zwei Tage vorher der Vorsitzende des Heimatvereins Ludger Besse an gleicher Stelle, erbat nun auch Heike Sander mehr ehrenamtliches Engagement von den Mitgliedern. „Wenn wir – das Vorstandsteam – nicht mehr Unterstützung aus Euren Reihen bekommen, können wir nicht alle Angebote aufrecht erhalten.“ Niemand müsse sich grundsätzlich und immer im Vorstand engagieren. Es sei aber schon sehr hilfreich, wenn die Organisation einer Veranstaltung von neuen Ehrenamtlichen übernommen werden könnte. Ein gutes Beispiel hierfür seien die Kochabende. „Helfen Sie mit unsere kfd lebendig zu halten“, forderte sie die Versammlung auf.

Kassiererin Elke Trogemann legte der Versammlung einen ausgeglichenen Kassenbericht vor.

Jubilarehrung

Wichtiger Bestandteil der Jahreshauptversammlung sind immer wieder die Ehrungen. Am Dienstag wurden 17 Frauen für ihre langjährigen Mitgliedschaften geehrt - in die Stadthalle gekommen waren neun Jubilarinnen.

  • 75 Jahre Mitgliedschaft: Ruth Wilmsmann.
  • 65 Jahre: Maria Kablitz, Anni Kortmann, Klara Schubert, Maria Heitkamp, Hannelore Brosz, Hannelore Frie.
  • 60 Jahre: Agnes Wessels, Luise Sebbel, Anni Schämann, Resi Heinze, Agnes Schulte, Agnes Langenesch, Hedwig Wilming, Helga Kablitz, Margret Knümann, Mathilde Pieper.

Agnes Langenesch, seit 60 Jahren Mitglied in der kfd, tat dann etwas sehr Schönes: Sie bedankte sich beim Vorstand dafür, dass sie 60 Jahre habe dabei sein dürfen. „Ich bin stolz darauf, Mitglied in diesem Verein zu sein“, sagte sie während ihrer kurzen Dankesrede.

Darum setzt die kfd Olfen-Vinnum auf das Engagement der Mitglieder

Der Vorstand der kfd Olfen-Vinnum. © Maria Niermann

Vorstandswahlen

Ebenso reibungslos wie der Beschluss eines neuen Namens waren die Vorstandswahlen. In nur einem Wahlgang wurden Heike Sander, Elke Trogemann, Toni Kallhoff, Anja Hatebur, Hildegard Frye-Dinklage, Maria Beckmann und Susanne Elsner wiedergewählt. Neu ins gemeinsame Leitungsteam wurde Annette Schulze Hagen gewählt, die als Bindeglied zwischen den Olfener und Vinnumer Frauen fungieren wird. Die Kasse wird im kommenden Jahr geprüft von Cilli Heinrich und Heidemarie Wever.

Darum setzt die kfd Olfen-Vinnum auf das Engagement der Mitglieder

Sketche lockerten die Jahreshauptversammlung der kfd Olfen-Vinnum auf. © Maria Niermann

Theatergruppe trat auf

Und was wäre eine Jahreshauptversammlung ohne die Sketche der Theatergruppe? In den drei Stücken ging es um durstige Damen beim Kaffeekränzchen, die erst zum Schluss erfuhren, dass sie das Waschwasser von Pastors Socken für eine Bowle gehalten hatten, um ein scheidungswillige Dame, die nicht erkannte, dass nur sie sämtliche Scheidungsgründe lieferte und schlussendlich die Großeltern, die nach Einnahme von Verjüngungspillen im Kinderwagen und mit roter Lockenmähne auf der Bühne erschienen. Maria Brinkmann hielt einmal mehr die Fäden in der Hand und sorgte so für viele Lacher in der Stadthalle.

Während der kurzen Unterbrechungen sangen die Frauen Volks- und christliche Lieder, begleitet von Kirchenmusiker Thomas Hessel.

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