Das sind die Kandidaten für das Beigeordneten-Amt

Wahl in Olfen am 28. März

16 Bewerbungen waren bei der Stadt Olfen für das Amt des Beigeordneten eingegangen. Die Fraktionen einigten sich auf vier Personen, die sich gestern im Haupt- und Finanzausschuss in öffentlicher Sitzung vorstellten und Fragen der Ratsvertreter beantworteten. Wir stellen die Kandidaten vor.

OLFEN

, 23.03.2017, 21:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fraktionen werden nun beraten. Die Wahl des neuen Beigeordneten oder neuer Beigeordnetin erfolgt in geheimer Abstimmung bei der Ratssitzung am kommenden Dienstag, 28. März, ab 18 Uhr in der Stadthalle. Wir fassen die Vorstellung der Bewerber zusammen.

Günter Klaes: Er ist 53 Jahre, wohnt in Werne, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. 1979 begann er seine Ausbildung bei der Verwaltung in Werne, der er bis heute treu geblieben ist. Zurzeit arbeitet er in der Kämmerei. Seine ersten Tätigkeiten waren in der Stadtkasse, arbeitete anschließend auch in der Bauverwaltung.

Im Jahre 2005 wurde er zum Kämmerer der Stadt Werne bestellt. Ende 2007 gab er dieses Amt auf eigenen Wunsch wegen persönlicher Gründe auf. Er ging in das Rechnungsprüfungsamt, ist aber seit 2011 wieder in der Kämmerei tätig. Wie er erklärte, habe er sich um die Stelle beworben, da es in den letzten Jahren Entscheidungen gegeben habe, die er nicht mittragen konnte. Er sei parteipolitisch unabhängig. Für ihn sei es eine Herzensangelegenheit, wieder mehr gestalten zu können.

Thomas Roehl: Er ist 47 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt seit 2013 in Olfen. Zurzeit ist er Ordnungsamtsleiter bei der Stadt Castrop-Rauxel. Dort absolvierte er auch seine Ausbildung. Nebenberuflich ist er Dozent an einem Institut in Dorsten. Seine Motivation für die Bewerbung war unter anderem, wie er sagte, der Wunsch da zu arbeiten, wo er auch wohne. Er suche eine neue Herausforderung in einer neuen Kommune.

Andreas Meyer: Er ist 55 Jahre und wohnt in Haltern. Aufgewachsen ist er in Gescher, wo er auch bei Stadtverwaltung ausgebildet wurde. Dort arbeitete er 25 Jahre in verschiedenen Ämtern. Vor 13 Jahren wechselte er zur Gemeindeprüfungsanstalt des Landes NRW.

Er ist für die Prüfung von Kommunen und Kreisverwaltungen zuständig. Er hat sich auf die Stelle beworben, da er bei einer, wie er sagte, sehr gut aufgestellten Verwaltung mitgestalten möchte. Und auch die Nähe zum Wohnort sei ein Grund gewesen.

Jennifer Salzmann-Vogt: Sie ist 35 Jahre alt und wohnt in Menden, wo sie auch aufgewachsen ist. Nach ihrem Studium, Wirtschaft und Finanzen, arbeitet sie zunächst bei der Stadt Menden. Sie zog vor einigen Jahren aus privaten Gründen nach Schleswig-Holstein. Im Rahmen der Rechnungsprüfung war sie für einige Kreise zuständig. Im Juni des letzten Jahres zog sie wieder nach Menden, arbeitet beim Kreis Unna in der Rechnungsprüfung.

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